Definitionen

Alberto Salomoni

 

Was bedeutet...

 

Übungsformen...

Dies bedeutet...

Grundtechnik: z.B.: Bagger-Gesamtbewegung (Hände, Ellenbogen, Schultern, Knie, Füße usw.)

 

Technik: Zuspielbaggern, Annahmebaggern, Abwehrbaggern, Zuspiel mit dem Bagger.

 

Übungsformen...

 

Grundtechnik- und Techniktraining

 

Superanalytische Übungen: Baggern, Pritschen oder Angriff an der Wand

Beispiel: Wir arbeiten nur an einen Punkt der Grundtechnik (die Hände und die Ellbogen beim Bagger oder die Finger beim Pritschen)

Analytische Übungen (nicht Analytisches Training): z.B.: Aufschlag-Annahme

Beispiel: Wir arbeiten an der Grundtechnik und an der Technik "Annahme nach einer Aufgabe".  Die Spieler wiederholen die gesamte Technik in einer einfachen Übung. Bei den analytischen Übung ist die Genauigkeit der Technik wichtiger als der Rhythmus der Übung (Qualität vor Quantität) .

Syntetische-Analytische Übungen: wir sind immer noch in der Phase, in der die Spieler die Techniken lernen. Die gleiche Übung wie beim analytischen Training, aber jetzt mit Zuspiel und Angriff. Die Spieler lernen einen (Micro-) teil des Spiels. 

Unterschied zu den Analytischen-Übungen: Bei der analytischen Übung, arbeite ich nur an einer Technik (z.B. Annahme). Bei der analytisch-synthetischen Übung ist meine Aufmerksamkeit immer an einem Punkt der Technik, obwohl die Spieler mehrere Techniken gleichzeitig lernen oder trainieren. Beispiel: Ich bitte meine Spieler in diesen Übungen nur an eine Sache zu denken. Wenn ich Angriff auf der Pos. 4 trainieren will, und ich sehe, dass der Zeitpunkt des Sprungs das Problem ist, trainiert der Spieler alles, aber seine Aufmerksamkeit darf nur an diesem Punkt sein, egal wie er angenommen hat.

 

Diese 3 Kategorien von Übungsformen haben den Vorteil, dass die Spieler viele Wiederholungen machen können. Der Nachteil ist, dass die Spieler kein richtiges Feedback über die Anwendung der Technik im Spiel haben, weil diese Übungsformen nicht komplett sind. Wenn ein Spieler nur mit dem Zuspieler angreift und es keinen Block oder keine Feldabwehr gibt, weiß er nicht, ob sein Angriff geblockt oder abgewehrt worden wäre.

Hier müssen wir einen Transfer machen: die wiederholten Grundtechniken und Techniken sollten jetzt genutzt werden, um zu spielen. Aber wenn wir direkt einen Satz spielen, haben wir das Problem, dass die Spieler sich nur auf das Punkten konzentrieren, egal wie sie die Punkte erreicht haben. Es ist schwierig, sich auf die richtige Technik zu konzentrieren. Hier setzt die Globalmethode an.

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Techniktraining

 

Synthetische Übungen: Hier fangen wir an einen Teil des Spiels zu trainieren

Beispiel:

  • Aufschlag-Annahme-Stellen-Angriff gegen Block und ein Teil der Abwehr. 

  • Die Übung nur mit Angriff auf der 4, mit Block in Diagonale und Abwehr auf der Linie. 

  • Ich brauche 4 oder 5 Spieler, nicht mehr:

    • einer macht Angabe, und danach Abwehr auf der Linie.

    • eine macht Annahme-Angriff

    • ein Steller und

    • ein oder zwei Blocker.

Was ich hier trainiere, ist die Effektivität: d.h. mit welchen Effektivität habe ich angenommen oder angegriffen. Die Analyse konzentriert sich mehr auf einen Teil des Spiels als eine analytische Übung.

Gesamtspielsituation / Globalspielsituationsmethode: wir trainieren 6 gegen 6 (aber nur ein Teil des Spiels).

Globalmethode bedeutet, die Techniken der beiden Phasen (Annahme- und Aufschlagphase) in einer Spielsituation zu trainieren und zu korrigieren, aber ohne Punktzahl und mit einer systematischen Wiederholung des Fehlers in der gleichen Situation des Spiels.

In der Globalmethode gilt die größte Aufmerksamkeit einer Spiel-Phase, nicht dem gesamten Spiel. Da ein Trainer in einem Training nicht alles trainieren kann, wird er die Techniken wählen, die im Moment nicht erfolgreich sind (s.o.). Die systematische Wiederholung und Korrektur der Techniken geschieht innerhalb der „Spielübung“. Wenn ein Spieler einen Fehler gemacht hat, muss der Trainer ihm (in der Regel) die Möglichkeit geben, diese Technik zu wiederholen. Wenn auch nach der Wiederholung das Problem bleibt, muss der Trainer mit dem Spieler das Problem in einer analytischen Übung erarbeiten, aber nach ca. 10 Minuten wieder im Spiel probieren. Diese Praxis wird „come in – come out„ genannt und beschleunigt enorm den Lernprozess.

Beispiel: ich will die Angriff auf der Linie von Position 2 trainiere, weil ich weiß, dass meine Spieler nicht so erfolgreich sind. Also 6 gegen 6, eine Mannschaft in Annahme und eine Mannschaft macht Aufschlag:

  • erster Pass auf Pos. 2 der erste Angriff geht Linie

  • danach geht das Spiel weiter, mit Block, Abwehr usw.

  • das Spiel ist fertig? O.k., noch mal:

  • erster Pass auf die 2 und erste Angriff: Linie

  • bei erfolgreicher Abwehr können die Spieler spielen was sie wollen

    • Fehler beim Aufschlag: der Trainer wirft Bälle, so kann ich Rhythmus in das Spiel geben

    • Fehler beim Zuspiel? Stop! Wiederholen mit einem Wurf.

    • Fehler beim Angriff ? Stop! Wiederholen mit einem  Wurf, usw..

Hier ist das Feedback ganz wichtig.

Was kann ich beobachten?

  • die Technik und/oder

  • das Ergebnis, d.h. wie oft meine Spieler in dieser Phase erfolgreich sind.

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