 Zuspielertraining
im Volleyball
von
Gerhard Löber
| Der unten stehende
Text verschafft einen Eindruck des o.g. Scripts von Gerhard Löber. Das
Buch (als Word 6-Dokument) kann gegen Vorkasse (Überweisung von 5.- Euro)
bei Gerhard Löber
bestellt werden und wird nach Erhalt des Geldes per email zugeschickt. |
Der Autor ist seit
vielen Jahren
- Trainer der Landesauswahl Hessens
- tätig in der Traineraus- und -fortbildung
- erfolgreicher Trainer zahlreicher
Mannschaften von der E-Jugend bis Regionalliga
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Inhalt:
- Theoretische Grundlagen
- Die Zuspieltechnik
- Korrekturübungen
- Konditionelle Anforderungen
- Psychische Anforderungen
- Taktik
- Praxisteil
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Textauszug:
Vorbemerkungen |
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Spielentscheidende
Bedeutung im Volleyball wird der Position des Zuspielers zugemessen. Egal, auf
welchem Leistungsniveau ist er als Schaltstelle und Spielgestalter beim
Spielaufbau aus der Ballannahme/Abwehr für (fast) jeden Spielzug
verantwortlich.
Leistungsbestimmende
Faktoren sind für den Zuspieler nach EICHINGER/ GASSE/NIEMCZYK/ZIEGLER (1989,
S. 9)
-
Technik,
-
Taktik,
-
Kondition
und
-
Psyche.
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Jeder
dieser Teilkomponenten ist im langfristigen Trainingsaufbau gleichermaßen
Beachtung zu schenken. An Beispielen soll dies noch deutlicher werden:
-
ein
Zuspieler muss bei jeder Passvariante über den gleichen neutralen
Treffpunkt des Balls vorn über der Stirn verfügen, ansonsten verrät
er z. b. beim Kopfpass durch einen weiter nach hinten verlagerten
Treffpunkt die Zuspielrichtung (s. Technik),
-
ein
Zuspieler sollte stressfest und willensstark sein, wird er allerdings
beim Spielstand von 13:13 zum „Hasenfuß“, so sind durchaus Fehler
bei der Talentsuche in bezug auf innere psychische Faktoren
nachzuweisen (s. Psyche).
Zusammenfassend
kann gesagt werden, dass die Frage nach der Ausbildung eines Zuspielers
nicht mit geheimnisumwitterten Übungssammlungen beginnt, sondern Fragen
aufwirft, die die o.g. Teilkomponenten betreffen: |
-
welche
technischen Anforderungen sind aus dem Spiel an meinen Zuspieler abzuleiten
bzw. was muss er daraus resultierend leisten können?
-
in
welches angemessene taktische Zuspielkonzept binde ich ihn in bezug auf
meine Mannschaft ein?
-
welche
konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sind besonders auszubilden?
-
welche
Entscheidungshilfen habe ich, einen talentierten Jugendlichen als Zuspieler
zu spezialisieren?
-
wie
erkenne ich ein Zuspieltalent und welche Testverfahren gibt es?
Dieser
Fragenkatalog ließe sich beliebig erweitern und präzisieren. Er zeigt aber
auch, dass ein spezielles Ausbildungskonzept für Zuspieler - beginnend vom
Kinder- und Jugendtraining bis zum Höchstleistungsalter - zukünftig notwendig
sein wird, um Zuspieltalente an das Niveau heranzuführen, dass sowohl
Bundesligatrainer als auch Bundestrainer fordern.
Allein
auch diese Arbeit kann in dieser Richtung nur Akzente aufgrund des selbst
gesteckten Rahmens setzen, wobei der Wunsch offen bleibt, dass durch vehemente
Mitarbeit und konstruktive Kritik der Trainerkollegen vielleicht eine
verbesserte und erweiterte Ausgabe erscheint.
Vorgehensweisen
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Bei
der Konzeption von Trainingsplanen und -methoden orientiert sich
ballgebundenes Training immer mehr an der Spielstruktur des
Volleyballspiels. Mit anderen Worten heißt das:
Die
Gestaltung des Trainings- und Wettkampfes orientiert sich an den
Strukturen des Spiels und deren Erfordernissen und nicht umgekehrt.
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Dies
soll an einem Beispiel erläutert werden. Der frühere US-Nationaltrainer DOUG
BEAL äußerte sich in Bad Salzuflen bei einer A-Trainerfortbildung des DVV auf
die Frage hin, was ein guter Annahmespieler können müsse: "Den Ball mit
den Augen fixieren!". Betrachtet man beispielsweise den Flatteraufschlag
weit hinter der Grundlinie mit all seinen Bewegungen nach rechts und links und
der unangenehmen Eigenschaft, plötzlich zu fallen, dann muss man dem aus der
Analyse der Spielstruktur zustimmen. Die Frage lautet nun, wie man solch eine
Eigenschaft eines Spielers feststellen kann?
So
wurde bei den Amerikanern ein Spieler auf ein Trampolin gestellt, der nun
seinerseits nicht nur ständig springen, sondern Zahlen auf Bällen erkennen und
rufen musste, die vor ihm mit wechselnden Zahlen aus einem Sichtschutz geworfen
wurden.
Fazit:
Die Analyse der Spielstruktur lässt uns möglicherweise Details erkennen, die für
den Zuspieler leistungsbestimmend sind.
Für
das Zuspielertraining bedeutet dies, zunächst danach zu fragen, welche
technischen Anforderungen lassen sich aus der Analyse der Spielsituationen, mit
denen er möglicherweise konfrontiert wird, ableiten. Danach betrachten wir die
erwähnten Komponenten Technik, Kondition, Psyche und Taktik, ehe wir uns Übungen
und deren Begründungen widmen.
Der oben stehende Text verschafft einen Eindruck des
o.g. Buches von Gerhard Löber. Das Buch (als Word 6-Dokument) kann gegen
Vorkasse (Überweisung von 5.- Euro) bei Gerhard
Löber bestellt werden und wird nach Erhalt des Geldes per email
zugeschickt.
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