Abwurfspiel (Ballspiel)
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
3 bis 6 Softbälle und viele Parteibänder |
Beschreibung
des Spiels:
Gespielt wird in der gesamten Halle.
Zwei bis sechs Schüler (je nach Gruppenstärke) werden zu Beginn
des Spiels ausgewählt und erhalten jeweils ein Parteiband. Durch
geschicktes Zupassen der Softbälle versuchen sie, die
weglaufenden Spieler abzuwerfen.
Alle Schüler, die von einem Softball getroffen wurden, erhalten
vom Spielleiter (z. B. Lehrer) ebenfalls ein Parteiband und
gehören ab sofort zur Mannschaft der Jäger.
Fängt ein Spieler den Ball korrekt mit beiden Händen, so darf er
den Ball auf den Boden legen und gilt als nicht getroffen. |
Alaska (Brennballvariation)
Organisationsform:
ganze Klasse, nicht mehr als 30 Schüler! |
Materialien:
Markierungshütchen, Volleyball |
Beschreibung des Spiels:
Zwei Mannschaften spielen gegeneinander. Aufstellung wie beim
Brennball. Eine Gruppe befindet sich im Feld, die andere an der
Grundlinie. Ein Spieler der Mannschaft außerhalb des Feldes
wirft den Ball ins Feld. Die ganze Mannschaft läuft daraufhin um
das Feld herum. Die Mannschaft im Feld versucht den Ball zu
fangen. Hat ein Spieler den Ball gefangen, so stellt er sich
schnell mit gegrätschten Beinen auf. Die gesamte Mannschaft im
Feld läuft zu dem Spieler und stellt sich ebenfalls mit
gegrätschten Beinen in einer Reihe hinter ihm auf. Der vordere
Spieler rollt nun den Ball durch die gegrätschten Beine bis zum
letzten Spieler. Dieser nimmt den Ball auf, läuft zur Grundlinie
und legt ihn dort mit einem lauten Ruf "Alaska" ab.
Für jeden Spieler der "Außen-Mannschaft", der es geschafft hat,
das Spielfeld zu umrunden, bevor der Alaska-Ruf ertönt, gibt es
einen Punkt. Die Mannschaften können entweder nach jeder Runde
oder aber nach einer bestimmten Anzahl von Runden gewechselt
werden.
Hinweis:
Bei dieser Variante des Brennballspiels, sind alle
Spieler in Bewegung.
Variante: Es läuft nicht die gesamte Mannschaft
auf einmal um das Spielfeld, sondern nur jeweils drei Spieler.
Ein Kind aus der Dreiergruppe wirft den Ball. Je nach
Mannschaftsstärke kann das Feld, welches zu umrunden ist, in der
Größe variiert werden (Hütchen aufstellen). Der Ball darf auch
außerhalb des Feldes geworfen werden.Spielidee von Andrea Messy aus München
|
Auf die Umlaufbahn schicken (Fang- und Laufspiel)
Organisationsform:
ganze Gruppe |
Materialien:
Kartons oder Markierungshütchen |
Beschreibung des Spiels:
Um das Spielfeld herum wird mit Kartons eine Hindernisbahn
gebildet. Wer abgeschlagen wird, muss eine Runde auf die
Umlaufbahn. Welche Fängergruppe schafft es, das ganze Feld zu
leeren?
Hinweis:
Die Anzahl der Fänger richtet sich nach der Gruppenstärke (2, 3,
oder 4 Fänger).
Variante: Anstelle der Hindernisbahn ist es auch
möglich, lediglich eine Umlaufbahn mit Hütchen um das Spielfeld
herum aufzubauen.
Bei großen Gruppen kann man auch Paare mit Handfassung auf die
Bahn schicken. |
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Bälle raus!
(Ballspiel)
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien: 20
bis 30 Gymnastikbälle und eine Stoppuhr |
Beschreibung des Spiels:
Gespielt wird in der gesamten Halle oder in einem Drittel der
Halle. In der Mitte des Spielfeldes wird - aus 4 umgelegten
Bänken - ein Ballreservoir aufgebaut, in welches alle Bälle
gelegt werden.
3 bis 5 Spieler werden nun vom Spielleiter ausgesucht und müssen
versuchen - so schnell wie möglich - die Bälle aus dem Reservoir
herauszuwerfen.
Alle anderen Spieler versuchen, die Bälle wieder einzusammeln
und in das Ballreservoir zurückzulegen.
Wenn sich kein einziger Ball mehr im Reservoir befindet, stoppt
der Spielleiter die Zeit und eine andere Gruppe ist an der
Reihe.
Die Gruppe, welche am schnellsten die Aufgabe bewältigt hat,
gilt als Siegermannschaft.
Hinweis:
Die Anzahl der Bälle im Reservoir richtet sich nach der
Gruppenstärke. Hier sollte man etwas experimentieren. |
Brettball
(Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Volleyball und Parteibänder |
Beschreibung des Spiels:
Zwei Mannschaften spielen gegeneinander auf einem
Basketballfeld.
Jede Mannschaft versucht - durch geschicktes Zuspiel - ,den
Volleyball gegen das gegnerische Basketballbrett zu werfen.
Fällt der abprallende Ball auf den Boden, hat die Mannschaft
einen Punkt erzielt.
Wird jedoch der Ball von einem Spieler der gegnerischen
Mannschaft gefangen bevor er zu Boden fällt, so gibt es
keinen Punkt und das Spiel geht sofort weiter.
Nach einem Punktgewinn erhält die gegnerische Mannschaft den
Ball und bringt ihn hinter der eigenen Grundlinie ins Spiel. |
Die Löwen sind los ! (Lustiges Lauf- und Fangspiel)
Organisationsform:
gesamte Gruppe |
Materialien:
keine |
Beschreibung des Spiels:
Dieses Lauf- und Fangspiel ist immer wieder sehr
beliebt bei den Kindern. Es werden zunächst zwei Schüler der
Klasse als "Löwen" bestimmt, die sich in der Savanne (auf der
einen Seite der Halle) auf allen Vieren aufhalten. Alle anderen
Schüler sind Afrika-Touristen, die sich ganz nah an die Löwen
heranwagen, um sie z. B. zu fotografieren oder vielleicht sogar
zu streicheln.
Wenn nun der Spielleiter laut "die Löwen sind los"
ruft, müssen sich alle Touristen so schnell wie möglich in
Sicherheit bringen, indem sie - ohne von den Löwen erwischt zu
werden - bis zur anderen Hallenseite rennen. Alle Schüler, die
von den Löwen gefangen wurden, gehören beim nächsten Durchgang
zur Gruppe der Löwen. Gespielt wird, bis nur noch drei Touristen
vorhanden sind.
Hinweis: Die Löwen dürfen beim Fangen
wieder auf zwei Beinen laufen. |
Dribbelfänger
(Ballspiel
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
Ballreservoir (z. B. Ballwagen), Basket-, Volley-, Hand-
oder Gymnastikbälle |
Beschreibung des Spiels:
3 bis 6 Spieler (Fänger) werden ausgewählt und laufen -
dribbelnd mit einem Ball - durch die Halle. Sie versuchen, die
Spieler ohne Ball mit der freien Hand abzuschlagen.
Alle Spieler, die abgeschlagen wurden, bekommen vom Spielleiter
(z. B. Lehrer) ebenfalls einen Ball und gehören ab sofort zur
Fängermannschaft.
Hinweis:
Optimal wäre es, wenn man 2 bis 3 Bälle weniger als Schüler
einsetzt. Dadurch können am Ende des Spiels die Gewinner besser
ermittelt werden. |
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Frantic (Bewegungsspiel mit Tennisbällen)
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
Tennisbälle (etwa 3mal so viele wie
Mitspieler), eine Stoppuhr |
Beschreibung des Spiels:
Die Aufgabe der Gruppe besteht darin, alle
Tennisbälle, die vom Spielleiter nach und nach eingegeben
werden, solange wie möglich in Bewegung zu halten. Wenn der
Spielleiter sieht, dass der erste Ball liegen bleibt,, so ruft
er laut „eins" , beim zweiten „zwei" und so weiter. Wenn der
sechste Ball liegen geblieben ist, wird das Spiel vom
Spielleiter mit einem lauten „Stopp" beendet. Zu Beginn des
Spieles werden genau so viele Bälle in das Spielfeld gerollt wie
Personen mitspielen. Nach 30 Sekunden Spielzeit gibt der
Spielleiter alle 10 Sekunden zusätzlich einen neuen Ball in das
Spiel ein. Es ist einfacher, bei diesem Spiel mit zwei
Spielleitern zu arbeiten. Einer hat dann die Aufgabe, die Bälle
in das Spiel einzugeben und die Zeit zu stoppen, während der
andere der Gruppe durch Zuruf bekannt gibt, der wievielte Ball
liegen geblieben ist. Nach dem ersten Durchgang wird der Gruppe
die erzielte Zeit mitgeteilt, und sie kann dann 5 Minuten lang
überlegen, wie sie im zweiten Durchgang ihr vorangegangenes
Ergebnis verbessern kann.
Variante A: Um die Dynamik etwas
langsamer aufzubauen, kann auch mit einem einzigen Ball begonnen
werden. Alle 10 Sekunden kommt dann ein weiterer Ball hinzu.
Variante B: Im Rahmen einer
Spieleeinheit mit Ballons lässt sich dieses Spiel im Prinzip mit
denselben Regeln spielen. Jeder Ballon, der auf den Boden fällt
bzw. platzt, geht verloren.
Hinweis: Frantic ist ein
hervorragendes Spiel für Gruppen, die einen Überschuss an
Energie haben. In relativ kurzer Zeit können sich hier alle
Spieler "auspowern". Bei Gruppen, in denen bislang wenig
behutsam miteinander umgegangen wurde, muss allerdings betont
werden, dass Mitspieler nicht mit den Tennisbällen
„angeschossen" werden dürfen.Aus: Gilsdorf/Kistner. Kooperative Abenteuerspiele
|
Mannschaftsjägerball (Lauf- und Fangspiel mit Ball)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
ca. 15 Bälle (Basket-, Hand- oder Volleybälle) |
Beschreibung des Spiels:
Zunächst werden zwei gleichgroße Mannschaften gebildet. Ein Team
(die Hälfte der Gruppe) bewegt sich mit je einem Ball prellend
im Feld. Die Fängermannschaft befindet sich am Rand des
Spielfeldes. Der Reihe nach versuchen nun je drei
Spieler der Fängermannschaft, die ebenfalls einen Ball
dribbeln müssen, einen "Hasen" mit der freien Hand abzuschlagen.
Hat jemand einen Spieler im Feld berührt, so dribbelt er schnell
zur Fängermannschaft zurück und übergibt seinen Ball an den
nächsten Spieler.
Alle abgeschlagenen Spieler scheiden aus und setzen sich am
Spielfeldrand auf eine Bank. Gespielt wird nach Zeit. Gewonnen
hat das Team, welches am schnellsten alle Spieler abgeschlagen
hat.
Hinweis:
Das Spiel ist eine Variante des bekannten und bei
den Kindern sehr beliebten Spiels "Minutenzeck", nur das hier
die Kinder gleichzeitig mit einem Ball dribbeln müssen.
Damit ein Durchgang nicht länger als drei Minuten dauert, sollte
man unbedingt drei oder vier Fänger gleichzeitig starten lassen. |
Merkball (Abwurfspiel)
Organisationsform:
ganze Gruppe |
Materialien:
3 - 5 Softbälle |
Beschreibung des Spiels:
Die Schüler laufen in der ganzen Halle durcheinander. Die Bälle
werden wahllos in die Menge geworfen, und jeder kann sich einen
Ball schnappen. Nach spätestens 3 Schritten muss der Ball
geworfen werden. Ziel ist es, andere Schüler abzuwerfen. Jeder,
der an einen Ball kommt, kann andere abwerfen.
Wird Spieler A abgeworfen (fängt er den Ball also nicht), muss
er an der Seite warten, bis der Schüler, der ihn abgeworfen hat,
selbst abgeworfen wurde. Jetzt darf Schüler A wieder mitspielen!
Spielidee von Jan Nerlich
|
Gefängnisspiel (Fangspiel)
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
Weichbodenmatte, Parteibänder |
Beschreibung des Spiels:
Gespielt wird in einem Hallendrittel mit zwei Mannschaften zu je
7 (oder mehr) Spielern. Die Weichbodenmatte wird in die
Hallenmitte gelegt.
Eine Mannschaft, die "Gefängniswärter", postiert sich um die
Matte und hat zum einen die Aufgabe, die Matte, "das Gefängnis",
zu verteidigen und zum anderen die gegnerischen Spieler, die
"Flüchtlinge", abzuschlagen. Die abgeschlagenen Spieler begeben
sich sofort auf die Matte, in der Hoffnung, von ihren noch
freien Mitspielern frei geschlagen zu werden, die ihrerseits
aufpassen müssen, nicht von den Gefängniswärtern gefangen
genommen zu werden. |
TOP
Kettenfangen (Lauf- und Fangspiel)
Organisationsform:
Gesamte Gruppe |
Materialien:
keine |
Beschreibung des
Spiels:
Es werden vier Fänger
ausgewählt, die sich jeweils zu zweit an den
Händen fassen müssen. Beide
"Pärchen" versuchen nun, die anderen
Schüler abzuschlagen ohne dabei den eigenen
Partner zu verlieren. Ein abgeschlagener Schüler
wird drittes Glied einer Fangkette. Gehören vier
Schüler zu einer Kette, dürfen sich die Fänger
in zwei getrennte Fangketten aufteilen. Die vier
Schüler, die als letzte abgeschlagen werden,
haben das Spiel gewonnen.
Hinweis: Man sollte ruhig
mehrere Durchgänge spielen, wobei die vier
Gewinner der Vorrunde die Fänger der nächsten
Rund sind. |
Klammer-Fangen (Lauf- und Fangspiel)
Organisationsform:
Gesamte Gruppe |
Materialien:
Wäscheklammern |
Beschreibung des
Spiels:
Jedes Kind erhält eine
Wäscheklammer, die an einen beliebigen
Mitspieler angeheftet werden soll. Jeder ist
zugleich Jäger und Gejagter. Wer berührt wird,
muss stehen bleiben und sich die Klammer anzwicken
lassen. Spieler, die ihre Klammer an einem
anderen angebracht haben, bekommen Nachschub beim
Spielleiter. Das Spiel endet, wenn alle Klammern
angezwickt sind. Gewinner kann je nach Situation
der Spieler mit den meisten (das ist dann der
Indianerhäuptling) oder mit den wenigsten
Klammern sein.Spielidee
von Mike Loerler
(Homepage)
|
Korblegerwettspiel (Ballspiel)
Organisationsform:
Gruppen bzw. Mannschaften |
Materialien:
Basketbälle, kleine Kästen |
Beschreibung des
Spiels:
Auf Kommando dribbeln die ersten Spieler zum Korb
und schließen mit Korbleger ab. Nach eigenem
Rebound wird der Ball bei Korberfolg zum Kasten
der gegnerischen Mannschaft gedribbelt und dort
abgelegt, bei erfolglosem Korbleger wird er
zurück zur eigenen Gruppe gebracht. Welcher
Kasten ist zuerst leer bzw. welche Mannschaft hat
nach 8 min weniger Bälle? |
Mattenball (Ballspiel - gut zur
Vorbereitung für Handball)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Handball, Parteibänder, Matten |
Beschreibung des
Spiels:
Zwei Mannschaften spielen
gegeneinander. Die Spieler einer Mannschaft
passen sich den Ball untereinander zu und
versuchen, einen eigenen Mitspieler auf der Matte
(die nicht verlassen werden darf) anzuspielen.
Immer wenn der Mattenspieler den Ball korrekt
gefangen hat und ihn danach an einen anderen
Mitspieler zurückgepasst hat, gibt es einen
Punkt. Wird der Ball von der gegnerischen
Mannschaft unter Kontrolle gebracht, so versucht
diese ihrerseits mit geschickten Pässen
möglichst viele Punkte zu erzielen.
|
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Pirat (Ein lustiges Fangspiel)
Organisationsform:
Gesamte Gruppe bzw. Klasse |
Materialien:
mehrere Turnmatten |
Beschreibung des
Spiels:
Es werden mehrere Matten in einem Abstand von ca.
1 - 1,5 m in der Halle ausgelegt, so dass die
Schüler mit mehr oder weniger Kraft von Matte zu
Matte springen können. Ein bis zwei
"Piraten" (Fänger) sollen nun
versuchen, die anderen abzuschlagen. Wer
abgeschlagen wurde oder ins "Wasser"
(Boden) gefallen ist, scheidet für kurze Zeit
aus und muss sich auf die Bank setzen. Wenn ein
"Pirat" ins "Wasser" fällt,
sind alle, die von ihm gefangen genommen wurden,
wieder frei und dürfen erneut am Spiel
teilnehmen.
Hinweis:
Gutes Spiel zur Einstimmung für
Bodenturnen. |
Reaktionsball (Völkerballähnliches Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
2 Softbälle |
Beschreibung des
Spiels:
Es spielen 2 Mannschaften auf dem Volleyballfeld
gegeneinander. Die Mittellinie des Feldes trennt
beide Gruppen voneinander. 3
"Freispieler" pro Mannschaft stellen
sich hinter die gegnerischen Auslinien (je
Auslinie ein "Freispieler").
Die Spieler beider Mannschaften versuchen sich
gegenseitig abzuwerfen. Ein Spieler ist aber nur
dann getroffen, wenn der Ball nach Berühren
des Spielers über eine der Begrenzungslinien
rollt (inklusive Mittellinie). Jeder kann sich
also selbst "retten" oder von einem
Mitspieler "gerettet" werden. Verlässt
also der Ball das eigene Spielfeld, ist man
getroffen und muss sich hinter die gegnerischen
Feldlinien stellen. Von hier aus kann man sich
frei werden, indem man einen Gegner regelgerecht
abwirft.
Hinweis:
Bei dieser Variante des
Völkerballspiels trauen sich die Schüler eher
den Ball zu fangen, denn nach einem Fangfehler
können sie ja noch gerettet werden.Spielidee von Rosemarie Wilfinger aus
Niederösterreich
|
Rettungsball
(Rettungsring)
Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
2 Schirmmützen oder Halstücher und verschiedene
Bälle oder Ringe |
Beschreibung des
Spiels:
Zu Beginn des Spiels werden zwei Fänger
ausgewählt. Die Fänger werden durch
Schirmmützen oder Halstücher kenntlich gemacht.
Aufgabe von jedem Fänger ist es, einen
Mitspieler abzuschlagen,
um dann mit diesem die Rolle tauschen zu können.
Wer sich im Besitz eines Balles (Ringes)
befindet, kann nicht abgeschlagen werden. Durch
geschicktes Zuspielen versuchen die Spieler,
möglichst lange dem Zugriff der Fänger zu
entkommen. Das Spielfeld muss klar begrenzt sein,
damit die Spieler nicht weit weglaufen können,
sondern sich nur gegenseitig durch Zuwerfen
der Bälle (Ringe) retten können.
Variante:
Durch Wegnehmen oder Hinzufügen einzelner Bälle
(Ringe) kann den Fängern das Leben leichter oder
schwerer gemacht werden. Aus:
Gilsdorf/Kistner. Kooperative Abenteuerspiele
|
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Sechs-Tage-Rennen (Laufspiel bzw.
Staffelwettkampf)
Organisationsform:
4, 5 oder 6 Mannschaften |
Materialien:
4, 5 oder 6 Bänke, Basketbälle und
Staffelstäbe |
Beschreibung des
Spiels:
In der Halle werden sternförmig 4, 5 oder 6
Bänke aufgestellt (je nach Anzahl der
Mannschaften). Um die Bänke herum muss genug
Platz sein, damit die Schüler ungehindert um die
Bänke laufen können.
Nun werden möglichst gleichstarke Mannschaften
gebildet.
Alle Spieler einer Mannschaft setzen sich jeweils
auf eine Bank. In jeder Gruppe wird ein Kapitän
bestimmt, der für die gesamte Mannschaft die
Runden zählt.
Die erste Aufgabe lautet:
Versucht in 10 min. (auch 12 oder 15 min.
möglich) so viel Runden wie möglich - dribbelnd
mit einem Basketball - um die Bänke zu
laufen.
Die Schüler dürfen sich innerhalb der
Mannschaften je nach Leistungsvermögen ablösen.
Dies bedeutet z. B., dass ein sehr sportlicher
Schüler auch zwei oder sogar drei Runden
hintereinander laufen darf. Leistungsschwächere
Kinder hingegen absolvieren jeweils nur eine
Runde.
Die zweite Aufgabe lautet:
Versucht in 5 min. (auch 6 oder 8 min. möglich)
so viel Runden wie möglich - mit einem
Staffelstab - um die Bänke zu rennen.
Auch hier dürfen sich die Schüler den Stab
entweder nach jeder Runde oder nach jeder zweiten
bzw. dritten Runde übergeben. |
Seeungeheuer (Lauf- und Fangspiel)
Organisationsform:
4 Mannschaften |
Materialien:
Eine große Weichbodenmatte, Parteibänder |
Beschreibung des
Spiels:
Bei diesem lustigen Lauf- und Fangspiel werden
die Schüler in 4 Mannschaften (z.B. Delfine,
Haie, Wale, Rochen) eingeteilt. Ein Schüler der
Klasse ist das "Seeungeheuer" und
stellt sich auf die Weichbodenmatte, die sich
genau in der Mitte der Halle befindet. Alle
anderen Kinder laufen nun entgegen dem
Uhrzeigersinn durch die Halle und umkreisen das
Versteck des "Seeungeheuers"
(Weichbodenmatte). Ruft nun der Spielleiter z.B.
laut "Delphine", so müssen sich alle
Schüler der Delphingruppe hinter ihr
Markierungshütchen in Sicherheit bringen. Ruft
der Lehrer laut "Haie", so müssen alle
Haie "um ihr Leben schwimmen" usw. Wird
ein Meerestier vom Seeungeheuer gefangen bzw.
abgeschlagen, so gehört es ab sofort zur Gruppe
der Seeungeheuer und muss mit auf den Weichboden.
Gewonnen hat diejenige Mannschaft, von der noch
als letztes ein Meerestier im Ozean schwimmt
(siehe Abbildung).
|
Torwartbasketball
(anspruchsvolles
Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Basketball und Parteibänder |
Beschreibung des
Spiels:
Die Schüler spielen in zwei Mannschaften
gegeneinander auf
einem Basketballfeld.
Das Ziel des Spiels ist es, den Ball durch
geschicktes Dribbeln
und Zupassen vor den gegnerischen Korb zu
bringen, um ihn dort
zu einem eigenen Mitspieler zu passen. Dieser
Mitspieler steht
auf einem kleinen Kasten und darf, nachdem er den
Ball korrekt gefangen hat, ungehindert auf den
Korb werfen. Geht der Ball in den Korb, so
wechselt er seine Position mit dem Schüler, der
ihm den Ball zugespielt hat.
Variante:
Der Spieler auf dem Kasten darf, nachdem er den
Ball korrekt gefangen hat, vom Kasten steigen,
und ungehindert einen Korbleger ausführen.
|
TOP
Mondball
| Organisationsform:
Gruppe |
Materialien:
Ein aufgeblasener Wasserball |
Beschreibung des
Spiels:
Aufgabe der Gruppe bei diesem Spiel ist es, den
aufgeblasenen Wasserball so oft wie möglich hoch
(Richtung Mond) in die Luft zu spielen, bis er
dann auf dem Boden landet. Kein Spieler darf den
Ball zweimal hintereinander berühren. Jeder
Ballkontakt wird als Punkt gezählt.
Variante A:
Der erste Spieler darf den Ball erst dann wieder
spielen, wenn alle übrigen Mitspieler ihn auch
jeweils einmal gespielt haben. Die
Spielübersicht wird verbessert, wenn sich jeder
auf den Boden setzt, der den Ball in diesem
Durchgang bereits einmal gespielt hat. Gezählt
werden jetzt nicht mehr die Ballkontakte, sondern
die Anzahl der Runden, in denen die Gruppe es
geschafft hat, den Ball einmal von jedem spielen
zu lassen, bevor der Ball den Boden berührt
hat.
Variante B:
Auch hier darf der Ball erst dann wieder von
einem Spieler berührt werden, wenn alle anderen
ihn einmal gespielt haben. Darüber hinaus muss
er jetzt über eine bestimmte Strecke befördert
werden, z.B. von einem Ende der Turnhalle zum
anderen. Jede Bodenberührung hat einen erneuten
Start vom Ausgangspunkt zur Folge.
Kommentar:
Mondball ist ein hervorragendes Spiel zur
Unterstützung und Entwicklung von Kooperation
und Reaktionsschnelligkeit. Das Spiel wird dann
spannend, wenn die Gruppe versucht, ihr letztes
Spielergebnis zu verbessern. Die Variante A ist
bereits deutlich anspruchsvoller als die
Normalfassung. Variante B ist nur mit sehr hohem
Einsatz und sehr guter Planung zu lösen. Aus: Gilsdorf/Kistner. Kooperative
Abenteuerspiele
|
Zehnerball
(Ballspiel)
Organisationsform:
2 Mannschaften |
Materialien:
Ein Softball oder
Volleyball |
Beschreibung des
Spiels:
Die Mitspieler werden gleichmäßig in zwei
Mannschaften aufgeteilt. Aufgabe der beginnenden
Gruppe ist es nun, sich den Ball 10mal so
zuzuspielen, dass ihn kein Mitglied der anderen
Mannschaft berührt. Geschieht dies doch, so hat
diese Gruppe nun die Möglichkeit, ihr Glück zu
versuchen und sich den Ball 10mal zuzuspielen.
Keiner darf den Ball an die Person
zurückspielen, von der er den Ball erhalten hat.
Das Berühren der anderen Spieler ist nicht
erlaubt. Ausnahme: Der Spieler, der gerade den
Ball hat, darf von der gegnerischen Mannschaft
abgeschlagen werden. Er muss dann innerhalb von 3
Sekunden den Ball abspielen, sonst geht dieser an
die andere Mannschaft. Der Ball darf niemandem
weggerissen werden!
Variante A:
Bei jüngeren Spielern reichen bereits sieben
oder acht Ballwechsel.
Variante B:
Bei einem längeren Spiel kann für jede
gelungene Sequenz (7 bis 10mal abgeben) ein Punkt
verteilt werden. Das Spiel geht dann
beispielsweise bis fünf Punkte. Aus: Gilsdorf/Kistner. Kooperative
Abenteuerspiele
|
Linienball
(Medizinballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
einen kleinen
Medizinball und Parteibänder |
Beschreibung des
Spiels:
2 Mannschaften (je 5 - 8 Spieler) spielen auf
einem ca. 15 mal 30 m großen Spielfeld
gegeneinander.
Um Punkte zu erzielen, muss die angreifende
Mannschaft den Medizinball hinter der Grundlinie
des Gegners ablegen. Durchbrüche an der eigenen
Grundlinie müssen verhindert werden. Der Ball
darf getragen, geworfen und gerollt werden. Das
Spiel mit dem Fuß ist nicht gestattet.
Nur hinter der gegnerischen Linie abgelegte
Bälle gelten als Tore.
Wird der Ball über die Linie gerollt oder
geworfen, erhält der Gegner einen Freiwurf an
dieser Stelle. Das gleiche gilt bei Ausbällen
und bei Foulspiel. Der Spieler mit dem Ball darf nicht
gehalten, umklammert oder angerempelt
werden.
Unübersichtliche Situationen werden durch einen
Hochball geklärt.
Hinweis:
Der Spielleiter sollte in diesem Spiel besonders
auf eine faire Spielweise achten. |
Grätschball (Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Handball |
Beschreibung des
Spiels:
Gespielt wird auf einem Handballfeld ohne
Torwart.
Durch geschicktes Passen und Dribbeln versuchen
die Spieler, in die gegnerische Spielfeldhälfte
zu kommen. Ein Tor wird erzielt, wenn es einem
Spieler gelingt, von außerhalb des Torraumes den
Ball rückwärts durch die eigenen
gegrätschten Beine in das Tor zu werfen.
Erlaubt sind Würfe mit einer oder mit beiden
Händen.
Hinweis:
Gespielt wird nach den Handballregeln. |
Schuh-Hockey (Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Zwei Bänke, eigener Schuh,
Tennisball |
Beschreibung des
Spiels:
Zwei Bänke werden umgekippt. Die Sitzfläche ist
das Tor. Es werden zwei Mannschaften gebildet.
Jeder zieht sich einen Schuh aus, den er als
Schläger benutzt (auch der Torwart). Macht
unheimlich Spaß! |
Wo ist das Tor? (Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Volley- oder Handball, Ballwagen |
Beschreibung des
Spiels:
Es spielen zwei Mannschaften (ca. 4-5
Schüler) auf dem gleichen Feld
gegeneinander. Die Spieler einer Mannschaft
werfen sich den Ball zu und versuchen, ihn im Tor
abzulegen. Das Tor (der Ballwagen) wird vom
Lehrer oder einer neutralen Person durch das
Spielfeld geschoben, so dass eine Torchance
erschwert wird. Die Spieler müssen sich immer
wieder neu orientieren.
Variante: Das gleiche
Spiel kann auch im Schwimmbad durchgeführt
werden. Das Tor ist dann ein Schwimmender Reifen.
Spielidee von Yvonne (yvonne.hof@gmx.net) |
Tchouk-Ball (Ballspiel)
Organisationsform:
Mannschaften |
Materialien:
Ein Handball, zwei Sprungbretter und zwei kleine
Kästen |
Beschreibung des
Spiels:
Gespielt wird in der gesamten Halle. Die zwei
Turnkästen werden auf die Freiwurflinien des
Basketballfeldes gestellt. Schräg an die Kästen
gelehnt stellt man die Sprungbretter auf.
Die Spieler passen sich den Ball innerhalb der
eigenen Mannschaft zu und versuchen, den Ball -
von außerhalb der Korbzone - gegen das schräg
aufgestellte Sprungbrett zu werfen.
Fällt der abprallende Ball außerhalb der
Korbzone auf den Boden, hat die Mannschaft einen
Punkt erzielt.
Wird jedoch der Ball von einem Spieler der
gegnerischen Mannschaft gefangen bevor er zu
Boden fällt, so gibt es keinen Punkt und
das Spiel geht sofort weiter.
Nach einem Punktgewinn wird der Ball
unverzüglich an die gegnerische Mannschaft
abgeben, die dann den Spielball - aus der eigenen
Korbzone heraus - neu ins Spiel bringen
muss.
Hinweis:
Die Spieler dürfen weder in der eigenen
Spielfeldhälfte noch beim Gegner die Korbzone
des Basketballfeldes betreten.
Variante A:
Um das Spiel schneller zu gestalten, kann auch
ohne Seitenaus gespielt werden. |
Weitere Spiele auf der CD-ROM vollleyball-training.de (hier)
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