Coaching im Beachvolleyball

- Hausarbeit von Christoph Diekmann-

 

Theoretischer Bezugsrahmen

 

1 Coaching im Hallenvolleyball

Im Folgenden soll beschrieben werden, was beim Coaching im Hallenvolleyball während des Spiels zu berücksichtigen ist.

Als Coaching werden die „Beratungs-, Betreuungs- und Kontrollmaßnahmen des Trainers, die zu einer Leistungsoptimierung in Training und Wettkampf führen“ bezeichnet. „Ziel des Coachings ist die Verhaltensstabilisierung bzw. die Veränderung von Verhalten bei Fehleinstellung, sich ändernden Wettkampfbedingungen oder dem Wechsel taktischer Konzepte.“

Voraussetzung für ein erfolgreiches Coaching ist die Beobachtung des Spielverhaltens von Gegner und auch eigener Mannschaft. Ein Coach kann auf das Spielgeschehen nur dann reagieren, wenn er den Spielverlauf wahrnimmt und beurteilt. Das entscheidende Mittel der Steuerung ist die Sprache, aber auch Gestik, Sprechweise und körperliche Ausstrahlung sind zu beachten. Dieses allgemeine Verhalten des Coaches auf der Bank werden auch als „heimliches“ Coaching bezeichnet, da der Coach das Verhalten seiner Spieler auch dadurch beeinflusst, wie er sich gibt.

Die Einflussnahmen des Coaches zielen auf das soziale Handeln und auf inhaltliche Entscheidungen (z.B. technisch-taktisches Verhalten. Inhalt des Coachings können allgemeine Aussagen und emotionale Bemerkungen sein; es kann aber auch spielspezifische Randbedingungen, Spielverlauf, technische Elemente und taktische Besonderheiten betreffen. Das Coachingverhalten sollte insgesamt individuell ausgerichtet sein, um auf die Besonderheiten jedes einzelnen Spielers eingehen zu können.

In der Fachliteratur besteht Einigkeit darüber, dass die sprachlichen Einflussnahmen des Coaches im Dreischritt von Benennung, über Erklärung bzw. Analyse zur Handlungshilfe erfolgen sollten. Papageorgiou/Spitzley betonen, dass es von großer Bedeutung ist, den Spielern das Strategiekonzept einsichtig zu machen.

Der Coach soll zwar engagiert bei der Sache sein aber er muss überschäumende und wütende Reaktionen auf Fehler vermeiden.   

Während des Spiels bzw. zwischen den Ballwechseln soll der Coach „die Regel, dass er von der Coachingzone aus Informationen geben kann, voll ausnutzen“. Dabei soll die Verständigung „verbal und/oder per Zeichen erfolgen und mehr individuell- und gruppen- als mannschaftsbezogen sein. Es sollte ausgenutzt werden, dass „mit dem Zwischenruf schnell wichtige Informationen weitergegeben werden können, ohne dass ich extra eine Auszeit nehmen muss“.

Die individuelle Betreuung der Spieler ist auch zwischen den Sätzen besonders wichtig für den weiteren Spielverlauf. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die zur Verfügung stehende Zeit voll für das Coaching genutzt werden kann. Es müssen also – ebenso wie in Auszeiten – die organisatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Kuhn schlägt vor, dass die Pausen zwischen den Sätzen prinzipiell in etwa so gestalten werden sollten wie die Auszeiten. Er warnt davor, sich durch den etwas niedrigeren Zeitdruck dazu verführen zu lassen, den Spielern mehr Informationen vermitteln zu wollen.

Von besonderer Bedeutung für das Coaching sind die Auszeiten. Hier „besteht die Möglichkeit, eine Schnellinformation abzugeben, die sich auf die Analyse des bisherigen Spielgeschehens gründet“. Die Auszeit sollte als Versuch zur eigenen Leistungssteigerung und zur Leistungsminderung des Gegners verstanden werden. Entscheidende Größen für die Einflussnahme sind dabei die kritische Analyse des bisherigen Spielverlaufes und das individuelle Leistungsverhalten. Der Trainer sollte seine Spieler so genau kennen, dass er äußere Anzeichen für psychische und physische Überforderung erkennen kann und in der Lage ist zu sehen, ob die Mannschaft zusätzlich motiviert oder entemotionalisiert werden muss. Noch weitergehender und auf die gesamte Coaching-Tätigkeit bezogen ist der Hinweis von Papageorgiou/Spitzley, dass gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Achtung zwischen Coach und Spieler „wesentliche Voraussetzungen für ein optimales Zusammenwirken und –arbeiten sind“.

Herzog/Voigt/Westphal weisen darauf hin, dass Kritik nur in vertretbarem Ton, vor allem konstruktiv, sach-/situationsbezogen und nicht wertend geäußert werden sollte. Sie betonen auch den motivierenden Charakter, der von einer Ansprache in der Auszeit ausgehen sollte. Da die Spieler während der Spielunterbrechungen meistens nur beschränkt Informationen aufnehmen können, ist eine Präzisierung und Vereinfachung von Anweisungen (z.B. mit Code-Wörtern) nötig: Der Coach muss versuchen, die Entscheidungsmöglichkeiten bei Spielhandlungen zu reduzieren.

Untersucht man den Coaching-Inhalt, so fällt auf, dass viele sach- und situationsbezogene Handlungshilfen gegeben werden. Der Hauptanteil ist dabei meist der eigenen Mannschaftstaktik gewidmet und seltener den gegnerischen Stärken und Schwächen. Kröger/Schädle haben zudem in ihrer Untersuchung der Verhaltensweise in Auszeiten festgestellt, dass Hinweise zu technischen Elementen äußerst selten erfolgen und dass das Verhältnis von fehlerorientierter „Rückschau“ zur zielorientierten „Vorschau“ ein Verhältnis von ca. 1:3 aufweist.Teilweise wird dem Coach empfohlen in Auszeiten mehr spielerbezogen zu agieren.

Jeder Coach sollte vermeiden, dass es – insbesondere in Auszeiten – zu einer „Austragung von Kompetenzstreitigkeiten der Spieler untereinander, ausgiebiger Fehlerkritik und der Kommentierung vorausgegangener Ballaktionen“ kommt. Genauso ist darauf zu achten, dass nicht einfach eine Auszeit nach dem Motto „erst mal eine Auszeit und dann sehen wir weiter“ genommen wird. Der Coach sollte seine Auszeiten – und auch alle anderen Coaching-Handlungen – geplant, strukturiert und sinnvoll gestalten. Alle Anweisungen sollten aufgaben- und zielorientiert sein, während emotional geladene Fehlerauflistungen zu vermeiden sind.

Kröger/Schädle empfehlen des Weiteren in jedem Fall die volle Länge der Auszeit zu nutzen und die Auszeit schon im Training vorzubereiten und zu üben.

Neben der verbalen Einflussnahme während des Spieles, in den Auszeiten und den Satzpausen hat der Coach mit der Möglichkeit Spielerwechsel vorzunehmen eine weitere wichtige Gelegenheit auf den Spielverlauf einzuwirken. Darauf soll jedoch hier nicht näher eingegangen werden.   

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2 Coaching im Beachvolleyball

Aufgrund der Verwandtschaft und der Ähnlichkeit der beiden Sportarten Hallenvolleyball und Beachvolleyball lässt sich davon ausgehen, dass große Teile der obigen Beschreibung des Coachings im Hallenvolleyball auch als Empfehlungen für das Coaching im Beachvolleyball übernommen werden können.

Dies geht auch aus den Vorschlägen hervor, die Hömberg/Papageorgiou zu diesem Thema machen. In ihrem Lehrbuch „Beachvolleyball“ halten sie es für möglich, dass es einer dritten Person (neben den beiden Spielern) in Zukunft erlaubt sein wird, ein Beachvolleyballteam während eines Spieles zu coachen. Daher geben sie Empfehlungen für das Verhalten eines Coaches. U.a. wird dort der Anspruch an den Coach erhoben, dass er Stärken und Schwachen möglichst vieler anderer Spieler/Teams kennt. Er soll Änderungen der Gegnerstrategie früh erkennen und bereit sein seine eigene Strategie zu verändern und anzupassen. Diese Strategie muss den Spielern durch den Coach verständlich vermittelt werden. Das Coaching sollte insgesamt individuell ausgerichtet sein, um auf die Besonderheiten des einzelnen Spielers eingehen zu können. Der Coach soll alle erlaubten Einflussmöglichkeiten, die er auf das Spiel hat, voll ausnutzen. Für Auszeiten gelten spezielle Grundsätze: Der Coach soll positiv auf die Spieler einwirken, Fehleraufzählungen vermeiden und bis zu zwei wichtige Informationen pro Spieler weitergeben. Insbesondere soll er auch die Aktivierung und Motivierung der Spieler betreiben. Eine Auszeit kann der Coach auch nutzen, um einem stark belasteten Spieler die Möglichkeit zur Entspannung zu geben oder um den Spielrhythmus des Gegners zu stören.

Will man aus den Coaching-Grundsätzen zum Hallenvolleyball Empfehlungen für das Coaching im Beachvolleyball ableiten, ist jedoch ein bedeutender Unterschied zwischen den Regeln der beiden Sportarten zu beachten: Im Beachvolleyball ist das Coaching durch eine dritte Person während des Spiels gemäß FIVB- und DVV-Regeln verboten. Es gibt auch keinerlei Anzeichen dafür, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Dieses Verbot hat zwangsläufig zur Folge, dass Beachvolleyballer sich während des Spiels selbst coachen müssen. Dies hat auch Folgen für Inhalt und Art und Weise dieses Coachings und wirkt sich daher auch auf alle Empfehlungen aus, die für das Coaching beim Beachvolleyball aufgestellt werden. 

Diese Konstellation führt dazu, dass dem Verhalten der beiden Spieler zueinander besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Hierbei empfehlen Hömberg/Papageorgiou u.a. Folgendes zu beachten:

  • Während des Spiels jegliche negative Äußerung zum oder über den Partner zu unterlassen 

  • Jeder Hinweis des Mitspielers soll positiven Charakter haben und sich immer auf die nächste Spielsituation und nie auf den vorausgegangenen Fehler beziehen

  • Kritik sollte nur in konstruktiver Form geäußert werden, d.h. es sollen Problemlösungen angeboten bzw. gesucht werden

  • Ein Anfeuern des Partners hat negative Auswirkungen (weil es den Partner verärgert), wenn es nach einer eigenen, gelungenen Aktion erfolgt oder den Partner als den „schwächeren“ Spieler vor dem Publikum bloßstellt

  • Auffordernde, helfende oder auf taktische Gegebenheiten hinweisende Belehrungen des Partners haben immer „negativen“ Charakter.

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Angesichts dieser Ausführungen wird das Hauptproblem des Coachings im Beachvolleyball deutlich: Es ist sehr schwer immer sicherzustellen, dass die Anweisungen des Mitspielers akzeptiert werden und dies gleichzeitig keinen negativen Einfluss auf das Spiel des eigenen Teams hat. Es ergibt sich dieselbe Problematik, der ein Spielertrainer im Hallenvolleyball gegenüber steht. Dies wird jedoch noch erheblich dadurch gesteigert, dass in den wohl meisten Fällen im Beachvolleyball nicht ein Spieler im Team als „Spielertrainer“ festgelegt ist, sondern dass beide Spieler diese Funktion ausüben (wollen).

Diese komplizierte Situation wird noch durch einige „generelle“ Probleme erschwert. So ist davon auszugehen, dass der Beachvolleyballspieler – ebenso wie der Hallenvolleyballspieler – oftmals nach eigener Einschätzung und Spielauffassung handelt und nur das wahr nimmt, was ihm angenehm erscheint. Es entsteht folglich das Problem der mangelnden objektiven Wahrnehmung und Einschätzung. Dies ist im Beachvolleyball in doppelter Weise problematisch: Erstens sperrt der Spieler sich aus den oben genannten Gründen gegen die Analyse und die Handlungsanweisungen des „Coaches“ (also in diesem Fall seines Mitspielers); zweitens hat dies auch Auswirkungen auf das Handeln des Spielers (oder beider Spieler) als Coach: Wenn er das Spielgeschehen nicht so objektiv aufnehmen und analysieren kann wie ein Außenstehender, wird es ihm auch schwerer fallen, die entsprechend angebrachten Handlungsanweisungen zu geben.

Betont wird dies durch die Erkenntnis von Ziegler/Christmann, dass erfolgreiche Maßnahmen beim Coaching gute Beobachtung des Spiels und Spielverhaltens im technischen, taktischen und motivationalen Bereich voraussetzen. Das Gelingen einer solchen Beobachtung wird einem spielenden Coach im Beachvolleyball schon in Bezug auf seinen Mitspieler deutlich schwerer fallen als einem Außenstehenden Hallenvolleyball-Coach, noch problematischer wird es jedoch aus den schon oben angeführten Gründen bei der Beobachtung seines eigenen Spielverhaltens.

Das Coaching durch die Spieler selbst wird auch durch die hohe körperliche Belastung während eines Spieles erschwert: Herzfrequenzen von bis zu knapp 180 Schlägen pro Minute, Laktatspiegel von bis zu 4,1 mmol/l Blut und die Tatsache, dass selbst nach Beendigung von Auszeiten selten ein Absinken der Pulsfrequenz unter 140 Schläge pro Minute zu konstatieren ist, zeigen „wie stark der Spieler bzw. sein Organismus in der Auszeit [und zwischen den Ballwechseln und in den Satzpausen] mit der eigenen Wiederherstellung beschäftigt ist“. Dies macht es für den Spieler schon schwer, ihm vermittelte Informationen vollständig aufzunehmen. Nicht leichter dürfte es ihm daher fallen, das Spielgeschehen richtig zu beobachten, zu analysieren und sich Gedanken zu entsprechenden Handlungsanweisungen und Anmerkungen dem Partner gegenüber zu machen.

Hinsichtlich der Inhalte von Coaching-Anweisungen zur Taktik während eines Beachvolleyball-Spieles lässt sich feststellen: Auch hier gibt es einen Unterschied zum Hallenvolleyball. Auf Grund der einfacheren Struktur des Sportspiels Beachvolleyball und der damit einhergehenden größeren Vorhersehbarkeit von Spielsituationen wird mehr über den Gegner und seine Stärken und Schwächen gesprochen. Des Weiteren dürften auch mehr individualtaktische als teamtaktische Inhalte im Mittelpunkt stehen.

Ein weiterer Unterschied zum Coaching im Hallenvolleyball besteht darin, dass beim Beachvolleyball keine Spielerwechsel möglich sind: Die Auszeit hat daher für das Coaching größere Bedeutung, da sie auch die Funktionen übernimmt, die sonst einem Spielerwechsel zugeordnet werden können (z.B. Unterbrechung des Spielrhythmus des Gegners, Möglichkeit zur Entspannung für einen psychisch oder physisch stark belasteten Spieler zu geben).

Beim Coaching im Spiel (also zwischen den Ballwechseln) ist zu beachten, dass die Anspannung bei den Spielern, und dadurch oft auch deren Reizbarkeit, noch größer ist als in den Spielunterbrechungen (Auszeit und Satzpause). Dem müssen die Spieler durch noch „vorsichtigeres“ Coaching Rechnung tragen.

Besonderen Einfluss auf die Rahmenbedingungen beim Beachvolleyball-Coaching hat der Unterschied der Spielstruktur im Vergleich zum Hallenvolleyball. Die Tatsache, dass nur zwei und nicht sechs (plus Auswechselspieler) Spieler zum Team gehören, ermöglicht ein individuelleres Coaching. Es kann öfter auf den Einzelnen und seine Probleme eingegangen werden. Durch diese andere Spielstruktur ist es auch möglich mit dem Coaching mehr und gezielter zu steuern: Die einfachere Spielstruktur und die  daraus folgende geringere Anzahl an zu berücksichtigenden Eventualitäten und Handlungsmöglichkeiten ermöglichen ein „klareres“ Coaching.

Andererseits könnte auch argumentiert werden, dass als Folge dieser einfacheren Spielstruktur das Coaching gar nicht so wichtig ist wie im Hallenvolleyball, weil den Spielern sowieso klar ist, wie sie (eigentlich) spielen müssen.

Ein Problem beim Coaching kann sich dann ergeben, wenn der Spieler, der den Hauptanteil am Coaching trägt, extrem schlecht spielt und daher unter Druck steht. Dies wird seine Coaching-Leistung negativ beeinflussen und den Spieler daran hindern seine Funktion ordnungsgemäß auszuüben.

Das Gelingen des Coachings hängt stark davon ab, wie die beiden Spieler menschlich miteinander auskommen und ob sie eventuelle Streitigkeiten oder „Animositäten“ während des Spiels ausblenden können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei Empfehlungen für ein erfolgreiches Beachvolleyball-Coaching zwar die in der Vergangenheit gewonnenen theoretischen Erkenntnissen aus dem Hallenvolleyball als Ausgangspunkt genommen werden können, aber die besonderen Rahmenbedingungen für das Coaching-Verhalten im Beachvolleyball unbedingt berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören insbesondere auch die Grundsätze für das Verhalten der Beachvolleyballspieler untereinander. Ein gutes Beachvolleyball-Coaching (während des Spiels) setzt also die erfolgreiche Balance zwischen – einerseits - einem Umgang zwischen den beiden Spielern, der optimale Leistungen (weiterhin) ermöglicht und – andererseits - den nötigen Eingriffen und Maßnahmen, die den Spielverlauf zugunsten des eigenen Teams verbessern, voraus.

Im Folgenden soll dargestellt werden, wie dies in der Praxis (der deutschen nationalen Spitze) bewerkstelligt wird.

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3 Entwicklung und Situation des Coachings in der Praxis

Beachvolleyball wurde in Deutschland Anfang der 90er-Jahre hobbymäßig und von Hallenvolleyballspielern betrieben, die im Sommer Spaß und Abwechslung haben wollten. Dementsprechend setzte kaum ein Team einen Trainer oder einen Coach ein, um für eine professionellere Herangehensweise an den Sport zu sorgen. Es ist daher davon auszugehen, dass die Spieler sich auch relativ wenig Gedanken zu den Möglichkeiten und zum Ablauf des Coachings während eines Spieles machten. Es wurde vermutlich genau so „drauf losgecoacht“ wie „drauf losgespielt“ wurde. Spätestens seit der Olympia-Premiere von Beachvolleyball in Atlanta 1996 betreiben jedoch immer mehr Spieler den Sport Beachvolleyball professionell oder zumindest als Schwerpunkt (gegenüber dem Hallenvolleyball). Dies hat auch zur Folge, dass eine zunehmende Anzahl von Teams mit Trainern oder Betreuern zusammen arbeitet, sich mehr Gedanken um ihren Sport macht und bemüht ist, diesen professionell zu betreiben. Es ist anzunehmen, dass diese Entwicklung auch zu einem durchdachteren, geplanteren und besseren Coaching-Verhalten der Spieler während des Spiels geführt hat.

Ob diese These zutreffend ist, soll – unter anderem - im nächsten Teil dieser Arbeit geprüft werden. 

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