Volleyball & Kleine Spie

Ernährung im Beachvolleyball

„Diplomarbeit“

Thomas Fahlisch
 
Die Bedeutung der Ernährung in der sportwissenschaftlichen Praxis und mithin im Leistungssport ist mittlerweile unumstritten, was nicht zuletzt durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema und die recht zahlreichen neueren Publikationen auf diesem Gebiet dokumentiert wird. Der Sporternährung kommt dabei die Aufgabe zu, die erhöhten Energie- und Nährstoffverluste der Sportler auszugleichen, um auf der einen Seite durch eine vollwertige und ausgewogene Ernährung zu ihrer Gesunderhaltung beizutragen und ihnen

Quelle: fivb  .

auf der anderen Seite eine optimale Plattform zur Entfaltung ihrer Leistungsfähigkeit zu bieten. So sind Spitzenleistungen überhaupt nur durch Gesundheit und ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit möglich. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass eine adäquate Ernährung allein noch keine Leistung impliziert - sie ist vielmehr eine unabdingbare Voraussetzung der Leistungsoptimierung im Gefüge aus optimalem Training, psycho-physischer Wettkampfvorbereitung sowie den personellen Faktoren und Umweltbedingungen. So können beispielsweise im Hochleistungssport geringe Fehler bezüglich der Ernährung einen gewünschten Trainingserfolg zunichte machen oder im Wettkampf zu einem vorzeitigen Leistungseinbruch führen. Dieser Aspekt gewinnt besonders vor dem Hintergrund stetig steigender Leistungsdichten im Hochleistungssport an Bedeutung. Soll sich der gewünschte Erfolg einstellen, müssen somit alle die Leistung beeinflussenden Faktoren optimiert werden, wozu neben dem Training und der Wettkampfvorbereitung auch insbesondere ein bedarfsangepasstes Ernährungsverhalten gehört.

Dieser Sachverhalt lässt sich auch in der noch relativ jungen Sportart Beachvolleyball nicht verleugnen, die spätestens seit ihrer olympischen Premiere in Atlanta 1996 zu den etablierten Sportarten gehört und deren Beliebtheit und kommerzielles Wachstum oft mit der einstigen Entwicklung im Tennis verglichen wird. Dadurch angetrieben ist auch hier die Weltspitze deutlich enger zusammengerückt. Brasilien und die USA sind zwar immer noch führende Nationen, aber andere, wie beispielsweise Deutschland, die Schweiz oder Argentinien drängen zunehmend in diesen Bereich vor und beanspruchen die vordersten Plätze.

Dies bestätigen auch Schlockermann/Mackerodt, wenn sie in der Einleitung zu ihrem Buch die Faszination Beachvolleyball beschreiben. „Wer nicht an seine Grenzen geht, hat keine Chance auf den Sieg“, womit die psychophysische Beanspruchung in dieser Sportart schon recht gut charakterisiert wird. Jeder der Volleyball zumindest in seiner Freizeit spielt und von der Halle auf den sandigen Bodenbelag wechselt, wird die körperlichen Anstrengungen sowie die koordinativen Ansprüche dieses Spiels nachvollziehen können. Wird Beachvolleyball auch wettkampfmäßig betrieben, kommt zu der physischen auch noch eine hohe psychische Belastung dazu, welche von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise den variablen Umweltbedingungen, beeinflusst wird. Dies ist die eine, die leistungssportliche Seite dieser Sportart, welche die gleichen Ansprüche in Bezug auf das Training, die Wettkampfvorbereitung und eine bedarfsangepasste Ernährung stellt, wie es weiter oben bereits beschrieben wurde...

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Inhalt
Ernährung im Sport
Untersuchung
Zusammenfassung
Literatur

Weitere Materialien dieser Diplomarbeit stehen auf der CD-ROM volleyball-training.de zur Verfügung.

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