Volleyball & Kleine Spie

Einführung des Volleyballspiels

in einer fünften Mädchenklasse

Autorin: Nina-Caroline Maßing
 
Volleyball ist eine Sportart für jung und alt. Keine andere Mannschaftssportart kann bis ins hohe Alter so leicht gespielt werden. Volleyball bietet Wettkampf, Konkurrenz aber gleichzeitig auch die Möglichkeit Teil einer Mannschaft zu sein, Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Im Bildungsplan für Klasse 5 ist vorgeschrieben, dass im Sportunterricht Inhalte wie Teamfähigkeit, Kooperation, Fairness und Regelakzeptanz gefördert werden sollen. Hier bietet sich die Sportart Volleyball sehr gut an.

In Klasse 5 können Schülerinnen und Schüler jedoch noch nicht das große Sportspiel Volleyball spielen, denn es würde sie überfordern. In dieser Zulassungsarbeit soll dargestellt werden, wie schon Fünftklässlerinnen „richtig“ Volley(ball) spielen können. Sie spielen zwar nicht 6:6, sondern im Zielspiel nur 2:2, aber es soll eine Spielreihe vorgestellt werden, bei der die Spielidee des großen Spiels nie aus den Augen verloren wird.
Außerdem wird im Beachvolleyball auch 2 gegen 2 gespielt, was die Attraktivität dieses kleinen Spiels steigert. Beachvolleyball boomt in Deutschland und gewinnt immer mehr an Bedeutung, was man zuletzt auch bei den olympischen Spielen in Sydney und Athen sehen konnte. Immer mehr Schülerinnen und Schüler versuchen sich im Freibad oder auf öffentlichen Feldern an dieser Sportart. Volleyball 2 gegen 2 ist darum wie geschaffen, die Kinder auf den außerschulischen Sport vorzubereiten – ein weiteres Ziel des Bildungsplans.
Allerdings ist Volleyball eine technisch sehr anspruchsvolle Sportart. Die Grundtechniken Pritschen und Baggern und der Umgang mit dem Ball wollen gut erlernt sein. Ballkoordination muss deshalb ein wesentlicher Bestandteil jeder Unterrichtsstunde sein.
Den Schülerinnen in Klasse 5 sollen in dieser Einheit diese Grundtechniken, aber vor allem auch die Liebe zum Spiel und die damit verbundenen Regeln, das Fairplay und die Freude an der Bewegung mit dem Ball vermittelt werden.

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Inhalt

1 Einleitung

2 Fachwissenschaftliche Vorüberlegungen

2.1 Die Struktur des Volleyballspiels
2.1.1 Das obere Zuspiel – Pritschen
2.1.2 Das untere Zuspiel – Baggern

2.2 Koordination als wichtiger Bestandteil des Volleyballspiels

2.3 Diskussion des Sportspielvermittlungsmodells

2.4 Die Besonderheit einer Mädchengruppe

3 Didaktisch- methodische Vorüberlegungen

  • Didaktisches Konzept: Ziele und Inhalte

  • Voraussetzungen und Interessen, Selbstbild des Lehrers

  • Voraussetzungen und Interessen von Schülern

  • Institutionelle Rahmenbedingungen

  • Methodische Entscheidungen

4 Durchführung und Auswertung der Unterrichtseinheit

  • Exemplarische Unterrichtsstunde

  • Darstellung der Unterrichtseinheit

  • Darstellung und Auswertung einzelner Unterrichtsstunden

  • Die erste Doppelstunde (die erste und zweite Stunde)

  • Auswertung der ersten Doppelstunde

  • Die zweite Doppelstunde (die vierte und fünfte Stunde)

4.3.2.1 Auswertung der zweiten Doppelstunde

  • Die dritte Doppelstunde (die siebte und achte Stunde)

  • Auswertung der dritten Doppelstunde

  • Die zehnte Stunde

  • Auswertung der zehnten Stunde

5 Schlussbetrachtung und Ausblick

6 Bibliographie

7 Anhang

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