Einführung des Volleyballspiels in Spielreihen

Richard Dörmer

Wesentliche Organisationsformen

1. Kaiserspiel (Weltliga-Spiel)

 

Es wird auf Zeit gespielt. Die Teams wechseln die Spielfelder nach links oder rechts, je nachdem, ob sie gewonnen oder verloren haben. Ist die Zahl der Teams mit der Zahl der Spielfelder gleich, bleibt das Gewinnerteam ganz links außen („Kaiser“) und das Verliererteam ganz rechts außen („Bettler“) stehen.

Bei Unentschieden entscheidet der nächste Ballwechsel. Sind mehr Teams als Spielfelder vorhanden, können Pausenpositionen eingefügt werden. Es wird dann über die Kästen gewechselt (siehe Grafik).

Vorteile:
Es findet eine schnelle Differenzierung nach Leistung statt, was man z.B. als Ausgangspunkt einer Rangliste für die Notengebung verwenden kann (Weltliga-Teams erhalten Note 1, Europaliga-Teams eine 2 usw.).

Nachteile:
Wenn dieses Turnierform zu lange gespielt wird, spielen die gleichen Teams zu oft gegeneinander.

2. Jeder gegen Jeden

 

Auch hier wird auf Zeit gespielt:

Bei einer geraden Anzahl von Teams bleibt das „Eckteam“ auf seinem Spielfeld stehen, alle anderen Teams wechseln im Uhrzeigersinn.

Bei einer ungeraden Anzahl von Teams wird genauso gewechselt. Dadurch entsteht aber ein „Pausenteam“ außerhalb, das man mit Zusatzaufgaben beschäftigen kann.

Die Anzahl der nötigen Spielrunden bei diesem System liegt bei „Zahl der Teams –1“. Wenn die Ergebnisse notiert werden, kann am Ende eine Schlusstabelle erstellt werden (Gewinner erhalten 2 Punkte o.ä.)

 

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