Pädagogische Leitlinien

von Andreas Meusel

  • Der Trainer geht gerne ins Training

  • Ziele erreichen anstatt Fehler zu kritisieren

    • Kinder und Jugendliche brauchen für optimales Lernen klar definierte Ziele

    • Sie sollten von den Übenden verstanden und als erreichbar und als sinnvoll akzeptiert werden

    • Überzeugungsarbeit und Gespräche sind keine Zeitverschwendung

    • Rückmeldungen (positive und negative) sind unverzichtbar

  • Selbstwertgefühl häufig fördern

    • Erfolgserlebnisse ermöglichen (genug Zeit lassen)

    • der Handlungserfolg wird von den Kindern für sich selbst als sinnvoll und wichtig angesehen

    • der Handlungserfolg wird als Ergebnis der eigenen Bemühungen angesehen

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  • Kinder und Jugendliche achten und respektieren

    • Kritik „unter vier Augen“

    • Lob vor der gesamten Mannschaft

    • subjektiv empfundene Bedrohung des Selbstwertgefühls und der sozialen Anerkennung innerhalb einer Gruppe lösen Stress und Blockade aus

    • Selbstwert, soziale Anerkennung sowie emotionale Akzeptanz zwischen Spielern und Trainer sind Voraussetzung für Weiterentwicklung

    • unabhängig von ihrem sportlichen Leistungsvermögen

     

  • unerwünschtes Verhalten hat negative Konsequenzen

    • Konsequenzen sind voraussehbar

    • Konsequenzen sind Folge des unerwünschten Verhaltens und nicht auf die Person zentriert

    • die Konsequenzen werden nicht kommentiert

    • immer wieder kehrende Probleme haben gemeinsam bestimmte Konsequenzen zur Folge

  • Erfahrungen machen und informieren

    • Lernen durch Erfahrungen = ausprobieren lassen und anschauliche Beispiele bringen

  • eindeutige Sprache verwenden

    • Fachbegriffe (z. B.: Technikknotenpunkte) einführen und besprechen anschließend Erfahrungen mit dem Fachbegriff verbinden

    • die Kinder sollten jeden Begriff kennen

 

 

Literatur: Prof. Dr. Petter: Pädagogische Leitlinien; 1994 J.-G.-Universität Mainz

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