Volleyball & Kleine Spie

Entwicklung und Motorik

Kinder- und Jugendtraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining

Autor: Michael Spratte

 
1. Einleitung

„Das Kind ist kein Miniaturerwachsener, und seine Mentalität ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ von der des Erwachsenen verschieden, so dass ein Kind nicht nur kleiner, sondern auch anders ist.“ (Weineck 1998, 258)

Einer der wesentlichen Unterschiede besteht darin, dass sich Kinder und Jugendliche noch im Wachstum befinden und sich dadurch eine Vielzahl von physischen, psychischen und sozialen Veränderungen und Besonderheiten ergeben. Dies zieht erhebliche Konsequenzen für die Belastbarkeit und die Art der sportliche Aktivität nach sich.

Kinder- und Jugendtraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining!

Die Wachstumsgeschwindigkeit ist im 1. Lebensjahr am größten, fällt aber dann schnell ab, so dass bereits im Vorschulalter relativ stabile Werte erreicht werden. In der Pubertät kommt es noch mal zu einem Wachstumsschub.

Das Längenwachstum ist mit dem Schluss der Wachstumsfugen (Epiphysenfugen) etwa 2 bis 3 Jahre nach der Pubertät abgeschlossen. (vgl. Weineck 1998, 259). Beim Wachstum ist zu beachten, dass die einzelnen Körpersegmente in den verschiedenen Altersstufen unterschiedlich schnell wachsen, so dass es zu Veränderungen der Körperproportionen kommt. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Altersstufe der Pubertät.

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Inhalt

1 Einleitung

2. Übersicht über die einzelnen Altersstufen

3. konditionelle Eigenschaften im Kindes- und Jugendalter
3.1 Ausdauertraining
3.2 Krafttraining
3.3 Schnelligkeit
3.4 Beweglichkeit

4.0 Training der koordinativen Fähigkeiten

5.0 Die sensiblen Phasen
5.1 Zusammenfassung
5.2 Übersicht über die Lage der sensiblen Phasen nach Winter 1984

6.0 Charakteristische Gefahren beim Kinder- und Jugendtraining

7.0 Folgerungen für das Training mit Kindern und Jugendlichen

8.0 Anhang
8.1 Die Wachstumsfuge
8.2 Patellaspitzensyndrom (jumper`s knee)
8.3 Tendinitis der Supraspinatussehne

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