Einführung des Volleyballspiels in Spielreihen

Richard Dörmer

Spieldidaktisches Konzept

Die Unterrichtshilfe, die als optische Orientierungshilfe die Lernsituation bestimmt, ist die Netzhöhe. Davon abhängig sind je nach Lernziel Spielfeldgröße, Spielerzahl und Aufstellung

Der Übergang zwischen den einzelnen Spielformen kann als Konfrontation mit der nächsten Stufe einsetzen, um beim Spielen Problemsituationen zu schaffen und zu thematisieren, Lösungsmöglichkeiten anzubieten oder “entdeckendes Lernen“ zu initiieren. Der Lehrer hat eine moderierende Funktion. An dieser Stelle kommen vor allem methodische Verfahren und Ziele des handlungsorientierten Lernens zum Einsatz, die zur Ergebnissicherung von Medien unterstützt werden müssen. Damit werden in der Sporthalle Tafel, Plakate u.a. benötigt.

Wenn es keine Spielformen gibt, die das Gleiche leisten, können Übungsformen zum Erlernen und Vertiefen eingesetzt werden. Das ist für die hier vorliegende Verfahrensweise aber die Ausnahme (z.B. Baggern). Ansonsten werden Übungsformen vor allem beim spezifischen Aufwärmen verwendet.

Die Handlungsräume werden allmählich erweitert, um

  • Anpassungen des Timings zu erreichen,

  • Technikmodifikationen und

  • taktische Verhaltensweisen

im Spiel mit anderen entstehen zu lassen.

Diese Ausweitungen werden je nach Fortschritt vorgenommen werden müssen. Netzhöhe und Spielfeldgröße sind nicht als absolute Größen aufzufassen, sie sollen nur eine Tendenz darstellen. Sie sind abhängig von organisatorischen Möglichkeiten, intendierten Lernzielen und von der Größe und dem Können der Schüler.

 

TOP