
Stretching
im Sportunterricht
von G. Büttner (Schnelle
Sportstunde)
Auf
dieser Seite findet Ihr eine kleine Zusammenstellung von
Stretchingübungen, die sich in der Praxis bewährt
haben, und die man jederzeit in seinem Sportunterricht
durchführen kann.
Solltet Ihr noch weitere, gute Stretchingübungen kennen,
so sendet mir doch bitte Eure Ideen per eMail an:
G.Buettner@online.de
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Was ist Stretching?
Stretching von
to stretch heißt
dehnen oder strecken. Einzelne Muskeln bzw. Muskelgruppen
werden beim Stretching über einen Zeitraum von 20 bis 30
Sekunden anhaltend statisch gedehnt.
Statisch bedeutet,
daß die Dehnungsstellung einige Zeit beibehalten wird.
Durch regelmäßiges Stretchen bleibt die Muskulatur
elastisch und geschmeidig.
Des weiteren dient Stretching der Erwärmung. Die
Muskulatur kann mit Hilfe eines gut durchgeführten
Stretchingprogramms auf die eigentliche sportliche
Belastung vorbereitet werden.
Was bringt
Stretching?
- Muskeln, Sehnen und
Bindegewebe bleiben elastisch und geschmeidig
- Gelenke werden
beweglich gehalten
- die Muskulatur wird
erwärmt bzw. vorgewärmt
- Stretching dient
der Verletzungsvorbeugung
- fördert die
körperliche, geistige und seelische Entspannung
- Stretching wirkt
beruhigend und entkrampfend
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TOP
Die
besten Stretching-Übungen
für
Oberkörper und Arme
1
Hauptwirkung:
Hals-
und Nackenmuskulatur
(Kapuzenmuskel -
m. trapezius)
Die Seitneigung des Kopfes wird vorsichtig mit einer Hand
unterstützt, bis eine Spannung an der seitlichen
Halsmuskulatur fühlbar ist.
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2
Hauptwirkung:
hintere Oberarmmuskulatur
(dreiköpfiger Armstrecker -
m. triceps brachii)
Die linke Hand drückt den rechten Ellbogen nahe am Kopf
nach hinten.
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3
Hauptwirkung:
Brust- und Schultermuskulatur
(großer Brustmuskel -
m. pectoralis major)
Mit den Händen an einem Türrahmen festhalten. Durch
einen Vorwärtsschritt den Oberkörper nach vorne
schieben, bis im Bereich der Brustmuskulatur beidseitig
ein leichter Zug zu spüren ist.
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4
Hauptwirkung:
Unterarmmuskulatur
Die Handflächen in Schulterbreite auf dem Boden
abstützen, die Fingerspitzen zeigen zu den Knien. Die
Handballen nun fest gegen den Boden pressen und mit dem
Körper so weit wie möglich zurückgehen, bis sich eine
Spannung von den Unterarmen bis zu den Schultern hin
ausbreitet.
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5
Hauptwirkung:
Seitliche Rumpfmuskulatur
Den Oberkörper seitwärts beugen,
wobei der gestreckte Arm in Verlängerung des Rumpfes
nach schräg oben zieht. Der Kopf soll diese seitliche
Streckung des Körpers fortsetzen und daher nicht im
Halswirbelbereich "abknicken". Durch das
Überkreuzen der Beine wird die Seitendehnung
intensiviert.
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6
Hauptwirkung:
Rückenmuskulatur
(langen Rückenstrecker -
m. latissimus dorsi)
Beine nach hinten führen, und die
Knie neben dem Kopf ablegen. Die Arme liegen gestreckt
und entspannt auf dem Boden.
Achtung: Diese
Übung unbedingt auf einer Matte ausführen!
(Verletzungsgefahr)
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für Unterkörper und Beine
7
Hauptwirkung:
Gesäßmuskulatur
(großer Gesäßmuskel -
m. gluteus maximus)
Mit dem linken Ellenbogen
wird das rechte Knie auf die linke Seite gedrückt, bis
man einen leichten Zug in der rechten Gesäßmuskulatur
verspürt. Der Kopf wird nach hinten gedreht.
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8
Hauptwirkung:
Hintere Oberschenkelmuskulatur
(zweiköpfiger Schenkelbeuger -
m. biceps femoris)
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9
Hauptwirkung:
Hintere Oberschenkelmuskulatur
(zweiköpfiger Schenkelbeuger -
m. biceps femoris)
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10
Hauptwirkung:
vordere Oberschenkelmuskulatur
(vierköpfiger Schenkelstrecker -
m. quadriceps)
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11
Hauptwirkung:
Beinmuskulatur
(großen Schenkelanzieher -
m. adductor magnus)
Beine mit den Ellenbogen nach unten
drücken. Dadurch kann die Dehnung intensiviert werden.
Die Hände umfassen dabei die Fußspitzen.
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12
Hauptwirkung:
Wadenmuskulatur
(Zwillingswadenmuskel -
m. gastrocnemius)
Den linken Fuß mit der
Ferse fest auf den Boden pressen. Den Oberkörper nach
vorne beugen, bis man in der Wade einen leichten Zug
verspürt.
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