Stemmschritt (Varianten)


Andreas Meusel
 

Beim Angriffsschlag gibt es verschiedene (richtige) Möglichkeiten den Stemmschritt anzuwenden:
 
Einstemmen
Diese Form des Bewegungsablaufes wird in der Regel als Zielform angesehen.
Beim Einstemmen wird durch den langen Stemmschritt der Körperschwerpunkt relativ weit nach unten gebracht.
Die Umsetzung in Höhe wird stark von der Oberschenkelmuskulatur unterstützt.

Diese Technik wird besonders da angewendet, wo maximale Sprunghöhen erzielt werden sollen:
- Angriff über die Außenpositionen
- Außenblocksprung gegen hohen Angriff

 

Einspringen
Das Einspringen zeichnet sich durch eine Flugphase und anschließende kurze Bodenkontaktzeit aus.
Durch das Auftreffen auf dem Boden wird die Sprungmuskulatur in eine erhöhte Vorspannung gebracht.
Aus dieser heraus resultiert ein schneller Sprung, bei der die Wadenmuskulatur viel Arbeit leistet.

Diese Technik ist besonders beim Schnellangriff (z.B. nach Blockaktion) von Vorteil. In dieser Situation ist Schnelligkeit wichtiger als Höhe.

   
   

Schritte vor dem Angriffsschlag (Rechtshänder)


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3. Absprungschritt (links)

Der linke Fuß wird leicht verzögert - etwa schulterbreit - knapp vor dem rechten Fuß aufgesetzt.

Mit dem Schub aus den Beinen und dem Vorschwingen der Arme wird der Absprung eingeleitet.

2. Stemmschritt (rechts)

Der Stemmschritt wird mit dem rechten Bein über die Ferse eingeleitet.

Gleichzeitig werden die Arme parallel nach hinten oben zurückgeführt.

Der Körperschwerpunkt wird dadurch leicht nach hinten verlagert und abgesenkt.

1. Orientierungsschritt (links)

Rechtshänder beginnen den Orientierungsschritt mit dem linken Bein – gleichzeitig schwingen die Arme parallel vor.

Die Weite des Armpschwungs ist abhängig von der Weite des Orientierungsschrittes, d.h. weiter Orientierungsschritt = weiter Armpendel und umgekehrt.

 

 

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