Ernährung

von Nicolas Büthe (URL:Badmintontrainer.de)

Sportler, besonders Hochleistungssportler, haben höheren Energieverbrauch, beschleunigte Stoffwechselvorgänge und somit auch gesonderte Anforderungen an die Ernährung.

Unterscheiden muss man zwischen der Ernährung vor, während und nach einem Wettkampf.

Vor einem Wettkampf

Mindestens 24 Stunden vor einem Wettkampf sollte man die Energiespeicher der Muskel durch kohlenhydrathaltige Ernährung auffüllen (z.B. Nudeln). Dadurch kann der Muskel bei der Belastung erst mal auf diese Energiespeicher zurückgreifen und gelangt erst später in den Bedarf der externen Energiezuführung und letztendlich in den anaeroben Bereich.

Während eines Wettkampfes

Während eines Wettkampfes sollten leichtverdauliche, energiereiche Speisen zugeführt werden, die den Magen nicht belasten, ihn schnell passieren und schnell "aufgeschlossen" werden können (z.B. Bananen, Müsliriegel, etc.). Ständig sollte in kleinen Schlücken Flüssigkeit ergänzt werden, dafür bietet sich trüber Apfelsaft/ kohlensäure-reduziertes Mineralwasser (1:3 - 1:4) oder Kefir an. Isotonische Getränke bieten die annähernd selbe Leistung, nur zu einem bedeutend höheren Preis.

Nach einem Wettkampf

Nach einem anstrengenden Match, bei dem man viel Schweiß gelassen hat, sollte man primär auf die Wiederauffüllung des Flüssigkeits- und damit Mineralienspiegels achten. Das Pilsener danach, dass naturgemäß mit besonders weichem (mineralienarmen) Wasser gebraut wird, eignet sich dazu offensichtlich nicht ! Wenn schon Alkohol nach einer Anstrengung, dann versucht doch mal Hefe-Weizen (mineralienreiche Hefe-Trübstoffe) mit einem Schuss Bananensaft (Energielieferant).

Aber auch die Glykogenspeicher bedürfen einer zügigen Auffüllung. Es gilt ähnliches wie vor dem Wettkampf. Ruhe und abwechslungs-/vitaminreiche Ernährung nach der Belastung sichern die schnelle Regeneration und bringen das Immunsystem schnell wieder zur ursprünglichen Leistungsfähigkeit zurück.

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