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Technikbeschreibungen (Volleyballtechniken)
Michael Mallik (Landestrainer Baden-Würrtemberg)
AUFSCHLAG
Angriffsaufschlag (Rechtshänder)
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Sichere Schrittstellung, linker Fuß vorn,
Schulterachse frontal zum Netz
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Ball in Hüfthöhe beidhändig halten
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Ball mit beiden Händen über dem Körper anwerfen
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Weiterführen beider gestreckter Arme nach vorn
oben
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Verharren des linken Armes in Kopfhöhe
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Zurückführen des Schlagarmes mit Beugung im
Ellbogen hinter dem Kopf, Hand über Stirnhöhe, Handrücken dem Kopf
zugewandt, Fingerspitzen nach vorn
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Schlagbewegung dicht am Ohr vorbei, mit
Beschleunigung und Streckung nach vorn oben im Schulter-, Ellbogen-
und Handgelenk (siehe Schlagbewegung Angriff)
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Gleichzeitiges Absenken des linken Armes,
korrektives Setzen des linken Fußes nach vorn (Ausgleich evtl.
Anwurfschwäche)
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Ball über dem Kopf treffen (leicht hinten, da
Abschlag nach oben notwendig)
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Flatteraufschlag (Rechtshänder)
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Sichere Schrittstellung, linker Fuß vorn,
Schulterachse frontal zum Netz
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Ball etwa in Brusthöhe in der linken Hand
halten
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Rechten Arm zurückführen, Ellbogen hinten, Hand
hoch und fest fixieren
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Ball leicht vor dem Körper, flach und ohne
Rotation anwerfen
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Geradlinige Beschleunigung
der Schlaghand (Ball darf nicht rotieren) durch ausgleichendes, leichtes
Nach-Vorn-Schieben des Schultergelenks
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Nach Grundsatz der Mechanik (F=ma) durch Spannung
in Arm und Körper (Ersatz für fehlende Masse) sowie durch schnellen
Armzug Kraft auf den Ball übertragen
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Im Unterschied zum Angriffsschlag wird die Hand
geradlinig beschleunigt
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Mittiges Treffen des Balles mit fest fixierter
Hand, kurz nach dem der Umkehrpunkt erreicht wurde
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Stabile Körperhaltung aufrecht halten
Sprungaufschlag - einhändiger Anwurf
(Rechtshänder)
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Schrittstellung, rechter Fuß vorn, Ball in der
rechten Hand
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Mit ausholender Bewegung und gleichzeitigem Setzen
des linken Beines wird der Ball ca. 3 m hoch angeworfen (auch höher)
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Der linke Arm nimmt den Schwung des Wurfarmes auf,
um in den 2er-Rhythmus des Angriffsschlages zu kommen (dann wie
Angriff)
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Der Absprung erfolgt über das vorgestellte linke
Bein nach vorn oben
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Um den Ball über der Schulter treffen zu können,
erfolgt die Streckung des Schlagarmes früher als beim netznahen Angriff
ANNAHME
Zur Unterstützung des Erlernens von Basistechniken
(Bagger = Bag-dad, Zuspiel = Hel-sin-ki, Stemmschritt = Am-ster-damm)
haben wir für besonders wichtige Schlüsselpunkte bekannte Begriffe
eingeführt (Städtenamen). Diese sind leicht einprägsam und zur
Technikdemonstration eine hilfreiche akustische Unterstützung.
Bagger / Grundform - frontal (Bag-dad)
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Grundposition:
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Auf dem ganzen Fuß stehend mit
Körperschwerpunkt im großen Zehgelenk, Knie leicht gebeugt , Arme
locker und leicht angewinkelt, in jede Richtung laufbereit
Bewegung zum Ball:
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Schnelle, schleichende Beinarbeit bei gleich
bleibender Hüfthöhe und ruhigem Oberkörper
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Schrittrhythmus (2-er) für mittlere
Entfernungen (Aufdrehen Richtungsfuß, Stemmschritt und Eindrehen),
zur Feinabstimmung kleine Korrekturschritte
Spielstellung Bag-: |
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Optimale Position zum Ball anstreben
(Körper/Wirbelsäule hinter dem Ball)
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Sichere (Schritt-)Grätschstellung, Knie vor den
Füßen, Schulter vor den Knien
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Einnahme richtiger Winkelpositionen (ca. 90°
Arme-Oberkörper, ca. 130° Oberkörper-Oberschenkel, ca. 130°
Oberschenkel-Unterschenkel)
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Arme sind vor dem Verschluss der Hände gestreckt
(Vermeidung eines zusätzlichen Impulses)
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Rechtshänder umfasst die linke geschlossene Hand,
Daumen parallel, Unterarme möglichst geschlossen (Spielbrett)
Impulsgebung -dad:
-
Ganzkörperaktion mit geringer Bewegungsamplitude,
Spiel- und Zielsteuerung über die Schulterachse - kein
vordergründiger Schub aus den Beinen!
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Arm-Rumpf-Winkel bleibt fast konstant
-
Bei schweren Bällen mit ausgleichenden
Körperbewegungen (incl. Ellbogen)
TOP
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Bagger /seitlich
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Bis zur Entscheidung, den Ball nicht frontal
spielen zu können, wie Grundform
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Nach Entscheidung Setzen des Richtungsfußes in
Ballnähe (seitlich vor bzw. seitlich rück, Hüfte und Fuß aufdrehen)
-
Absenken der Innenschulter und Hochnehmen der
Außenschulter, ruhiges Spielbrett in Richtung Zielpunkt bilden
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Steuerung und Impulsgebung wie Grundform
Annahmepritschen
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Entscheidung nach Abschlag: Leichte hohe
Flugkurve, lange Aufschläge wenn Spieler überspielt wird, netznahe
Bälle (Vorderspieler)
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Entscheidung vor Aufschlag: Analyse
vorhergehender Aufschläge, wenn leicht, dann Ausgangsstellung weiter
vorn
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Ausgangsstellung (Technik) und Bewegung zum Ball
wie Grundform
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Nach Entscheidung Ballerwartungsstellung einnehmen
(siehe Zuspiel), Spannung in den Fingern aufbauen, Körper hinter den
Ball bringen und zum Zielpunkt ausrichten, Ganzkörperaktion mit geringer
Bewegungsamplitude, Ball prallen lassen und Flugkurve durch Spannung in
den Fingern und Armen regulieren
ZUSPIEL
Zuspiel / Grundform (Hel-sin-ki)
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Grundposition:
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Ausgangsstellung 0,5 m vom Netz entfernt,
rechter Fuß vorn, Brust zum eigenen Feld bzw. annehmenden Spieler,
Beine gebeugt, laufbereit (Ball aufnehmen)
Bewegung zum Ball:
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Bewegung zum Spielort schneller als der Ball,
Einstemmen (schulterbreite Grätschstellung), Brust zur Pos. IV
(passunabhängig)
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Neutrale Spielstellung anstreben (senkrecht
unter dem Ball)
-
Spielstellung 1. Hel-:
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Hochheben der Hände (Oberkörper aufrecht, Kopf
mit Blick zum Ball, Ellbogen in Augenhöhe - Hände 3/4 der möglichen
Armstreckung über dem Kopf)
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Bildung eines Dreiecks mit den Daumen und
Zeigefingern (im Moment des Ballkontaktes durchstößt die gedachte
Linie zwischen Ballmitte und Stirn den Mittelpunkt des Dreiecks)
-
Korbstellung mit leichtem Einknicken im
Handgelenk nach innen/unten, Ellbogenstellung entsprechend der
optimalen Handhaltung
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Spielstellung 2. -sin-:
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Sichere, etwa schulterbreite (Schritt-)Grätschstellung
-
Einbeugen der Beine entsprechend den Erfordernissen
(z.B. zielgerichteter Beineinsatz beim hohen Pass
-
Handhaltung (Höhe) bleibt beim Absenken des Körpers
in der zuvor eingenommenen Position!
Spielen des Balles -ki:
TOP
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Kopfpass
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Unter Berücksichtigung der Abspielrichtung ist
der Kopfpass mit dem frontalen Zuspiel identisch ( Körperposition
bei hohen Pässen nach vorn: leicht hinter dem Ball, bei hohen
Pässen über Kopf: leicht vor dem Ball)
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Für Kombinationspässe muss das Leitbild eine
neutrale Spielposition sein, d.h. senkrecht unter dem Ball stehen
und durch fortführende Bewegung des Hand- und Daumengelenks den Ball
über Kopf weiterleiten (möglichst keine Hüftbewegung, auch Führung
aus der Schulter möglich).
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ANGRIFF
Anlauf (Am(mh)-ster-dam) / Absprung und Schlag /
(Grundform). Der Anlauf, egal von welcher Position, mündet immer im
2er-Rhythmus (Auftaktschritt, Stemmschritt).
Anlauf / Absprung
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Anlauf Am(mh)-:
Stemmschritt 1. -ster-:
Stemmschritt 2. -dam:
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Fast zeitgleich (daher 2er-Rhythmus) wird der
linke Fuß etwa schulterbreit, minimal vor dem rechten Fuß aufgesetzt
(Füße sind immer Richtung Pos. V gestellt) - gleichzeitig werden die
Arme parallel nach hinten oben zurückgeführt
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Der Körperschwerpunkt wird rückverlagert und
abgesenkt
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Mit dem zeitgleich erfolgenden Schub aus den
Beinen und dem Vorschwingen der Arme wird der Absprung eingeleitet
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Schlagbewegung (Schleife - zwangsläufige
Bewegung der Hand)
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Nach Absprung Hochschwingen beider gestreckter
Arme dicht am Körper nach vorn oben (Handrücken nach oben)
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Verharren des Gegenarmes in Kopfhöhe (zur
Stabilisierung)
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Weiterführung des Schlagarmes am Kopf vorbei
mit Beugung im Ellbogen hinter dem Kopf (keine Konzentration auf
Verwringung oder Bogenspannung - natürliche Folge)
-
Hand über Stirn, Handrücken dem Kopf zugewandt,
Fingerspitzen nach vorn
-
Schlagbewegung am Ohr vorbei, mit
Beschleunigung und Streckung nach vorn oben im Schulter-, Ellbogen-
und Handgelenk (in zeitlicher Reihenfolge, "Hand nach vorn oben
werfen")
-
Gleichzeitiges Absenken des Gegenarmes
(Oberkörper stabil - Konzentration auf Armzug)
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Mikrosteuerung im Ellbogen- und Handgelenk
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Treffen des Balles mit der angespannten Hand in
der oberen Hälfte
-
Weiche (auf beiden Füßen abfedernde) Landung
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TOP
Repertoire
Unabhängig von Anlaufrichtung und Absprungort zeigen
Füße und Schulterachse mit Absprung immer Richtung Position V
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Langer frontaler Angriffsschlag
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Kurzer Diagonalschlag mit zielgerichteter Steuerung
im Ellbogen- und Handgelenk
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Verdeckter Schlag über die Schulter (stabiler
Oberkörper, Schlagarm zieht zur entgegen gesetzten Schulter)
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Ableger(=Lob), Driveschlag, Handgelenkschläge
Angriff von Pos. IV nach der Feldabwehr (K 2)
Nach Block
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Anlaufausgangsstellung schnellstmöglich einnehmen
(außen, spitz zum Netz), mit Körperdrehung zum Feld Richtungsfuß
(rechts) weiträumig setzen, dann mit Blick zum Ball links-rechts
laufen, eindrehen und stehen
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Nach Einschätzung der Flugkurve anlaufen
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Ball im höchstmöglichen Punkt treffen
Nach FA scharfer Bälle
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Anlaufausgangsstellung mit raumgreifenden
Vorwärtsschritten so schnell wie möglich einnehmen
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Nach Einschätzung der Flugkurve anlaufen
-
Ball im höchstmöglichen Punkt treffen
Nach Abwehr von Ablegern
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Nach Abwehr von Ablegern muss Pos. IV und II
schnell nach außen laufen und optimale Ausgangsposition anstreben
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Ist dieses nicht möglich, so muss durch Rufen dem
Zuspieler die gewünschte Angriffsposition bekannt gegeben werden (z.B.
"Innen")
Nach Chanceball
TOP
BLOCK
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Außenblock
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Ausgangsstellung dort, wo der gegnerische
Angreifer erwartet wird
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Bereitschaftsstellung: hüftbreite
Ausgangsstellung auf dem ganzen Fuß (KSP im Zehgelenk),
sprungbereite Beuge im Kniegelenk, Ellbogen vor dem Körper (dadurch
Abstand zum Netz geregelt), Hände in Stirnhöhe, Finger gespreizt,
Ganzkörperspannung
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Die Korrektur der Ausgangsstellung erfolgt mit
möglichst einem Seitstellschritt und eilt dem Ball voraus
(Ballwendepunkt - Entscheidung treffen)
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Nach Absprung Arme direkt
über die Netzkante schieben (Füße vor), Schulterachse parallel zum Netz,
Finger gespreizt, Handgelenke fest fixiert und nach innen gerichtet
(Einfallswinkel-Ausfallswinkel, äußere Hand etwas höher und stabiler,
kein nach außen gerichtetes Entgegenstrecken der Arme zum Angreifer (nur
senkrecht neben dem Kopf oder Bewegung nach innen - Einerblock), Kopf
gerade mit Blick zum Ball (Lidschutzreflex verzögern), im Moment des
Ballkontaktes minimaler Hand- und Schulterkick nach innen, weiche
kontrollierte Landung (Ganzkörperspannung lange aufrechterhalten)
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Gegen hohe Pässe ist ein aktiver Armeinsatz
(Kreisschwung nach außen) zum Erzielen einer optimalen Handlungshöhe
sinnvoll
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Der blockfreie Spieler wird zum
Verteidigungsspieler
FELDABWEHR
Ziel ist es, die Initiative zu erlangen, d.h. den
Ball passbar zu verteidigen. Auf keinen Fall darf der Ball zum Gegner.
Zielpunkt ist demzufolge nicht die Netzposition, sondern die Mitte des
Feldes in Höhe der Dreimeterlinie (Umkehrung des Präzisionsgedankens). Die
Angreifer können sich auf einen hohen Pass zur Position IV oder II
einstellen. Um genügend Zeit zur Vorbereitung für den Angriff zu
gewinnen, hat die Feldabwehr so hoch wie möglich zu erfolgen. Sollte der
Ball vom Verteidigungsspieler kontrollierbar sein, erfolgt eine
Umorientierung des Zielpunktes zur Netzposition.
Scharfe Bälle - körpernaher Bereich
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Signale lesen, Antizipation...
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Bewegung zum Handlungsort, Grundorientierungen
(ohne Block):
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Kann der Angreifer schlagen oder nur pritschen
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Anlaufrichtung ist oft Schlagrichtung (seitl.
Bewegung)
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Kann er angreifen, Schlagrepertoire ergründen
(verdeckter Schlag, legt gern ab o.ä.)
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Ball dicht am Netz - FA vorn
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Ball weg vom Netz - FA hinten
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Großer Angreifer (hohe Abschlaghöhe) - FA vorn
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Kleiner Angreifer (niedrige Abschlaghöhe) - FA
hinten
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Ball innen - Diagonale stärken (Raumverteidigung
mit zwei Spielern)
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Ball außerhalb der Antenne - Linie auflösen
(sichern)
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Angreifer schlägt Ball vor dem Körper - FA vorn
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Angreifer unterläuft den Ball - FA hinten (auf
Ableger achten)
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Angreifer geht mit gestrecktem Arm zum Ball - FA
vorn (Ableger)
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Nach Erreichen des Handlungsortes Grundposition
einnehmen
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Grätschstellung etwas breiter als Hüfte (ind.,
entsprechend Kraftvermögen und Beweglichkeit), Fußspitzen nach vorn
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Absenken des Körpers im Moment der Ausholbewegung
des Angreifers (Unterschenkel-Oberschenkel ca. 100°)
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Trotz Kontakt des gesamten Fußes mit dem Boden
KSP auf dem Ballen (Ballendruck)
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Schulter vor den Knien, Knie vor den Füßen
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Orientierung der Fuß- und Körperstellung zur
Feldmitte
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Arme leicht angewinkelt vor dem Körper etwa 90°
zueinander (nicht weiter)
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Handflächen nach oben
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In der Aktion beide Arme direkt zum Ball (nicht
erst die Arme zusammen und dann zum Ball), notfalls mit einer Hand
(offene Handfläche) oder noch nicht geschlossenen Händen den Ball
spielen
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Passive Armbewegung, Umleiten des Balles zum
Zielpunkt
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Bei seitlichen Bällen abkippen der ballfernen
Schulter
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Bei Bällen kurz vor dem Körper schnelles Absenken
des Oberkörpers; mit direktem Zug der Arme zum Ball wird der Körper
durch gleitendes Fallen über Knie, Handgelenke und Unterarme abgefangen
und gleichzeitig stabilisiert
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Bälle über Kopf mit gespreizten Händen verteidigen
(Daumen zusammen, wegen der Schnelligkeit lose Verbindungen), wenn
möglich pritschen
Weite Bälle mit Bogen - körperferner Bereich
(Flughecht)
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Z.B. Blockabpraller
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Aus Lauf mit abgesenktem Oberkörper einbeiniger
Abdruck nach vorn
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Im Flug Ball beidhändig oder mit zielferner Hand
ins Feld schlagen (offene Hand oder Faust)
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Nach Ballkontakt mit beiden Händen abstützen und
über Brust, Bauch und Oberschenkel ausgleiten (Körperspannung)
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