Inhaltsverzeichnis
(Der Zusammenhang von Wahrnehmung & Bewegung)

Simon Muff

Interviews

  • Interview mit Alberto Salomoni

  • Interview mit Anna Tresnak und Galina Knaus

  • Interview mit Maja Wyss

  • Interview mit Max Meier

Analyse

  • Wann ist die Mannschaft eine Mannschaft?

  • Wo können innerhalb einer Mannschaft Probleme auftreten? 

  • Was muss als Trainer tun, um die Probleme lösen zu können?

  • Sind sich Trainer der Wichtigkeit vom Teamgeist bewusst?

  • Führt der Mannschaftszusammenhalt zur Leistung oder umgekehrt?

Interpretation

  • Sister Act - ein Modell der Teambildung

  • Schlusswort

  • Bibliographie/Literatur

 

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Zum Thema

Seit nun schon ein paar Jahren ist die Sportpsychologie zu meinem Hobby geworden. Alles fing 1997 mit dem Weihnachtsgeschenk "Besser sein wenn's zählt" von Willi Railo an. Dieses Buch weckte mein Interesse für die psychologischen Vorgänge, zumal zur gleichen Zeit auch in der Innerschweizer Volleyballauswahl (SAR) das Mentaltraining intensiv thematisiert wurde. So kaufte ich mir Buch um Buch und vertiefte mich in verschiedenen Ansätzen und Sichtweisen. Im Januar 2000 schrieb ich eine erste größere Arbeit über Sportpsychologie. Es war meine Musikmaturaarbeit mit dem Titel "Stark durch Mentales Training in Musik und Sport". Ich behandelte vor allem Methoden, wie der einzelne mental stark wird und sein Potential ausschöpfen kann. Auch an mir selbst probiere ich das Mentale Training immer wieder aus und es überzeugt mich bei jedem Versuch aufs Neue.

Für mich war es klar, dass auch das Thema dieser Leiterdiplomarbeit etwas mit Sportpsychologie zu tun haben muss, denn ich wollte mich wieder einmal richtig in die Materie reinarbeiten, um als Trainer und Mensch weiterzukommen. Weil ich mich bis jetzt nur immer mit dem Individuum befasst habe, entschloss ich, diese Arbeit der Mannschaft zu widmen. Doch bereits die Suche nach geeigneter Literatur machte die Sache nicht gerade einfach. Baumann's "Mannschaftspsychologie" hatte ich bereits kurz nach der Herausgabe 2001 gekauft, doch ich wollte mindestens noch ein weiteres Referenzwerk hinzuziehen. Während bei der Sportpsychologie "des Einzelnen" Bücher in Hülle und Fülle zu finden, herrscht bei den Mannschaften etwas Ebbe. Wohl gibt es viele Bücher, über Teambuilding in der Wirtschaft, doch da ich immer noch eine gewisse Antipathie habe gegen die Wirtschaft, wollte ich kein solches Buch lesen, zumal ich für den Sport einen nicht so großen Nutzen vermutete. "Teamlife" von Ralph Krüger war dann aber eine ideale Ergänzung.

Wichtig war für mich, eine Brücke von Praxis und Theorie herzustellen, um am Schluss dann in der Filmanalyse eine Synthese zu machen. Aus diesem Grund befragte ich direkt Betroffene wie Spieler, Trainer und eine Psychologin. In der Analyse versuchte ich die zuvor gestellten Fragen auch Krüger und Baumann quasi in einem virtuellen Interview vorzulegen. Anders ausgedrückt habe ich versucht, die Fragen auf Grund der Buchinhalte zu beantworten. Am Schluss habe ich den Film "Sister Act" auf teambildende Etappen hin untersucht. Den Film habe ich bei meiner 2.Liga-Damenmannschaft ebenfalls für das Teambuilding eingesetzt und der Soundtrack läuft vor jedem Spiel in der Garderobe. 

Ich habe versucht, die Materie einfach zu beschreiben. Es ist mir ein Anliegen, dass die Arbeit von allen gelesen werden kann, seien es Laien oder profunde Kenner der Psychologie. Aus Gründen der Leserlichkeit habe ich auch fast ausschließlich die männliche Form verwendet.

Nun sind aber genug der einleitenden Worte. Hinein ins Werk schick ich Sie, werte Leser und hoffe, dass Ihnen meine Zeilen interessant und lehrreich erscheinen.

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