Professionellen Einstellung

- der Spielerinnen -

Siegfried Köhler & Rudi Sonnenbichler (URL: Deutscher Volleyball Verband)

Hier wird nicht mehr in spezielle Anmerkungen zu A-NM, U20 und Juniorinnen unterschieden! Die in den folgenden Punkten getroffenen Aussagen sind, wenngleich in einigen Punkten etwas differenziert zu betrachten, für alle DVV-Kadersportlerinnen zutreffend und leistungsbestimmend. Außerdem ist die Periodisierung und Zyklisierung im Nachwuchsbereich wesentlich schwieriger und individueller zu planen, da die Einbindung in Spielklassen, Jugendmannschaften, LV-Kaderverpflichtungen einerseits und unterschiedliche Schulbelastungen, differierende Ferienkalender und Ausbildungsstadien andererseits die Planung einer allgemeinen Jahresperiodisierung nahezu unmöglich machen. Hier müssen individuelle Strukturen geschaffen werden, wenn gleich diese unbedingt auf der Basis der nachfolgenden Ausführungen erfolgen sollten.

Die Leistungsbereitschaft / Einstellung

Um die angestrebten sportlichen Zielsetzungen verwirklichen zu können, müssen Einstellung und Leistungsbereitschaft der Spielerinnen konsequent daraufhin ausgerichtet werden. Dies sind im einzelnen:

  • Erhöhung der Leistungsbereitschaft, durch gefestigte Motivation, Volleyball auf höchstem Niveau spielen zu wollen.

  • Identifikation mit den Zielen und Aufgaben des 4 - Jahresplans zur Vorbereitung der Wettkampfhöhepunkte bis zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

  • Bereitschaft zur Realisierung ständig steigender physischer Anforderungen.

  • Aktiver Beitrag jeder Spielerin zur Entwicklung einer leistungsfördernden Atmosphäre.

  • Heranführen der Spielerinnen an trainingsmethodische Fragen, um Ihr Interesse zu wecken, das Training bewusst mitzugestalten.

  • Ausbau einer kämpferischen, kritischen und optimistischen ,,erfolgsorientierten“ Einstellung,. (vor allem in der Auseinandersetzung mit Gegnern, die zur Weltspitze gehören, sowie den potentiellen Gegnern im Kampf um das Erreichen der jährlichen Leistungsziele).

  • Ein- und Unterordnen der persönlichen Probleme unter die Belange der Mannschaft.

  • Einbringen von persönlichen Stärken in das Mannschaftsergebnis unter Geringhaltung persönlicher Schwachstellen.

  • Erhöhung der persönlichen Verantwortung für die Erhaltung und Entwicklung der athletischen Leistungsfähigkeit und der regenerativen Maßnahmen (Erwärmung - aktive Erholung - Behandlung - Sauna - Organisation und Durchführung des Kraft - und Ausdauertrainings).

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